
temperaturgesteuert bietet sie heute fast den gleichen Heizkomfort wie eine Zentralheizung. Werden nur wenige oder entfernt gelegene Räume beheizt, kann die Einzelofenheizung die wirtschaftlich günstigere Lösung sein. Ein Wärmeverteilungssystem wie bei der Warmwasserheizung entfällt zugunsten der kleinen Flüssiggasleitung. Ideal und preisgünstig bei der Altbaumodernisierung.
Abgabe von Stoffen und Energien (z.B. Schall, Erschütterung, Strahlung, Wärme, Schadstoffe) aus einer Quelle an die Umwelt. Treten diese Stoffe und Energien an einem bestimmten Ort auf, handelt es sich um eine Immission. Die Größe der zulässigen Emissionswerte unterliegt gesetzlichen Verordnungen (Bundes-Immissionsschutzgesetz, technische Anleitung zur Reinhaltung der Luft bzw. gegen Lärm (TA-Luft, TA-Lärm), Verordnung über Großfeuerungsanlagen.
Energie, die dem Anwender nach Umwandlung aus Primärenergien wie Erdöl, Kohle, Erdgas, Kernenergie, Flüssiggas oder Regenerativenergien zur Verfügung steht, z.B. Wärme, Licht.
das in einem Körper oder Stoff vorhandene Potential, Arbeit zu verrichten oder Wärme abzugeben. Energie kann weder erzeugt noch vernichtet werden, sie ändert nur ihre Erscheinungsform.
eines der wichtigsten Ziele der Energiepolitik, denn Energieeinsparung ist aus Gründen des Umweltschutzes, zur Schonung der Energiereserven, aber auch aus Kostengründen unumgänglich. Wichtigster Punkt: sparsamer und rationeller Einsatz von Energien. Im Haushalt fällt der größte Anteil des Energiebedarfs (ca. 85 %) auf die Raumheizung; hier sind die stärksten Einsparungen zu erzielen.
Eine Absenkung der Raumtemperatur um nur 1 °C erbringt eine Brennstoff- und Heizkostenersparnis von ca. 6 %. Nachts sollte die Raumtemperatur um ca. 5 °C abgesenkt werden, Räume kurz und gründlich lüften, nicht die Fenster kippen. Wird der Heizkörper ungleichmäßig warm, verhindert ein Luftpolster die Zirkulation. Mit Hilfe eines Entlüftungsschlüssels das Ventil oben am Heizkörper öffnen. Sobald Wasser austritt, Ventil wieder schließen. Bei vielen älteren Anlagen ist der vorhandene Heizkessel von der Heizleistung her zu groß ausgelegt, daher arbeitet er mit einem geringen Wirkungsgrad. Die Auslegung des Heizkessels und eine moderne außentemperaturabhängige Regelung können bis zu 40 % Energie einsparen.
wurde am 22. Juli 1976 erlassen und am 1. September 2005 neu gefasst. Das EnEG stellt Anforderungen an den Wärmeschutz, die heizungs- und raulufttechnischen Anlagen und Brauchwasseranlagen sowie an deren Betrieb. Auf Grundlage dieses Gesetzes wurden die Wärmeschutzverordnung (außer Kraft), die Heizungsanlagenverordnung (außer Kraft), die Heizkostenverordnung, das Schornsteinfegergesetz und die Energie-Einsparverordnung erlassen.
seit Februar 2002 gültig fasst die EnEV die Wärmeschutzverordnung (WSchV) und die Heizungsanlagenverordnung (HeizAnlV) zusammen. Die EnEV begrenzt nicht mehr den zulässigen Heizwärmebedarf, sondern den Primärenergiebedarf für die Heizung. Sie verbindet Anlagentechnik und Gebäudetechnik. Effiziente Wärmeerzeugung und Wärmeschutz sind von gleicher Bedeutung. Somit können Architekten und Bauherren im Hinblick auf Gestaltung und Kosten die aus ihrer Sicht günstigste Lösung wählen. Die EnEV stützt sich auf die neuen Normen DIN V 4108-6, die die Berechnung des Heizwärmebedarfs festlegt, und die DIN V 4701-10, die die Berechnung der primärenergetischen Effizienzkennzahl (Anlagenaufwandszahl) regelt.
Luft im Heizkörper verschlechtert die Wärmeabgabe und Zirkulation, daher Heizkörper von Zeit zu Zeit entlüften.
| Entnahmeleistung aus Behältern (gasförmige Entnahme) | ||||
| Flaschen und Fässer | 5 kg | 11 kg | 33 kg | 300 kg |
| Belastungsmöglichkeit kg/h bei ununterbrochener Gasentnahme | 0,2 | 0,3 | 0,6 | 3,0 |
| Belastungsmöglichkeit kg/h bei 50 % Unterbrechung | 0,5 | 0,8 | 1,8 | 8,0 |
| Belastungsmöglichkeit kg/h bei stoßweiser Entnahme (20 Min.) | 1,0 | 1,5 | 3,0 | 15 |
kommt in natürlichen Lagerstätten als gasförmige Kohlenwasserstoffverbindung vor. Im Wesentlichen besteht es aus der brennbaren Kohlenwasserstoffverbindung Methan (CH4). Dazu kommen unterschiedliche Anteile von Ethan, Propan/Butan, Stickstoff, Kohlendioxid und Schwefelwasserstoff. Je nach Fördergebiet muss das Erdgas vor der Verwendung unterschiedlichen Reinigungsverfahren unterworfen werden. Insbesondere dem "sauren" Erdgas wird durch Waschprozesse mit verschiedenen Mitteln der Schwefelwasserstoff entzogen.
ist für oberirdische Flüssiggasbehälter nicht erforderlich, wenn diese auf Beton, in Verbindung mit gewachsenem Boden, aufgestellt oder mit geerdeten Rohrleitungen verbunden sind; dies gilt nicht, wenn der Flüssiggasbehälter auf einer isolierenden Schicht (Erdungswiderstand > 106 V), z.B. Bitumen, aufgestellt ist; Maßnahmen gegen Blitzschlag sind nicht erforderlich; erdgedeckte oder halboberirdische Flüssiggasbehälter müssen nicht geerdet werden.
in der Natur vorkommende Energien, die direkt oder indirekt genutzt werden und unbegrenzt zur Verfügung stehen; hierzu zählen: Sonnenenergie, Windenergie, Wasserkraft, Gezeiten, Biomasse, Umweltwärme und Geothermie.
idealer Einsatz für Flüssiggas, da z.B. ein Gas- und Kombiwasserheizer zur Vollversorgung einer Etage nicht mehr als ein Stückchen Wand benötigt. Platz findet sich in jeder Küche, dem Flur oder einer Kellerecke. Vorteile: Raumgewinn, bei Etagenheizung in Mehrfamilienhäusern hat jede Wohneinheit ihren eigenen Gaszähler.

Abkürzung für Energie- oder Elektrizitätsversorgungsunternehmen.
| Schutzbereiche für Flüssiggasflaschen | |||
| Bereich |
Flüssiggasflaschen mit 33 kg Füllgewicht und Entnahme aus der Gasphase | ||
|
Einzelflasche |
Mehrflaschenanlage mit 2 bis 6 Flaschen |
Mehrflaschenanlage mit 2 bis 8 Flaschen | |
| Ex-Zone 1 |
R = 1 m |
R = 1 m |
R = 1 m |
| Ex-Zone 2 |
r = 1 m |
r = 1 m |
r = 2 m |