
Bezug von Wärme über Transportleitungen von einem Heizkraftwerk. Diese Abhängigkeit entfällt bei Flüssiggas, da Energie aus eigenen Tanks bezogen wird.
Flüssiggasbehälter-Anlagen müssen, je nach Anlagengröße, mit einem oder mehreren Feuerlöschern der Brandklasse ABC an gut zugänglichen Stellen ausgerüstet sein; diese sind stets betriebsbereit zu halten.
enthält Bestimmungen und Vorschriften über die Errichtung und den Betrieb von Feuerungs- und Brennstoffversorgungsanlagen, u.a. zum Schutze des Benutzers.
Bauteile sind entsprechend der Feuerwiderstandsdauer in Feuerwiderstandsklassen nach DIN 4102 eingestuft; Feuerwiderstandsklasse F30/G30/T30 (feuerhemmend), Bauteile dieser Klasse müssen einer definierten Belastung 30 Minuten widerstehen; Feuerwiderstandsklasse F90/G90/T90 (feuerbeständig), Bauteile dieser Klasse müssen einer definierten Belastung 90 Minuten widerstehen; F steht für Bauwerkstoffe, G für Glas und T für Türen.
durch konzentrierte Wärmeeinwirkung wird auf die Werkstückoberfläche (und durch anschließend schroffes Abkühlen bei Stählen) eine Gefügeumwandlung der Oberflächenschichten bewirkt. Besondere Möglichkeiten bieten sich in der Großserienfertigung durch Einbau von Härtemaschinen in die Taktstraßen.
Großflaschendruckregelgerät ist das Druckregelgerät für Flaschen > 14 kg;
Kleinflaschendruckregelgerät ist das Druckregelgerät für Flaschen < 14 kg.

Propan, Butan und deren Gemische, entsprechend DIN 51622 oder EN 589; verflüssigen sich bei Raumtemperatur unter relativ geringem Druck. Als Brenngas wird Propan verwendet. Als Treibgas oder Autogas wird i.d.R. ein definiertes Gemsich aus Propan und Butan verwendet. Im flüssigen Zustand beanspruchen Flüssiggase nur 1/260 ihres Gasvolumens. Lagerung großer Energiemengen leicht möglich; fällt bei der Rohölverarbeitung in Raffinerien und bei der Förderung von Erdgas und Erdöl an. International wird Flüssiggas als LPG (Liquified Petroleum Gases) bezeichnet. Es ist schwerer als Luft.
besteht aus der Versorgungsanlage und der Verbrauchsanlage.
Erstellen einer Flüssiggasanlage: ist die Gesamtheit der Maßnahmen für die Installation der Anlage.
Instandhalten einer Flüssiggasanlage: Gesamtheit der Maßnahmen, um den Ist-Zustand festzustellen und zu beurteilen sowie zur Bewahrung und Wiederherstellung des Sollzustandes; die Inspektion dient zur Feststellung und Beurteilung des Ist-Zustandes, die Wartung zur Bewahrung des Soll-Zustandes und die Instandsetzung zur Wiederherstellung des Soll-Zustandes;
| Physikalische Daten von Flüssiggas | |||
|
Propan
|
n- Butan
|
||
| Dichte der flüssigen Phase bei 15 °C in kg/l |
0,51
|
0,58
|
|
| Dichte des Gases |
bei 0 °C bar in
kg/Norm-m3 |
1,97
|
2,59
|
| Dichteverhältnis gegen Luft (Luft = 1) |
1,55
|
2,09
|
|
| Spezifisches Volumen flüssig von 1 kg Flüssiggas |
bei 0 °C in l
|
1,88
|
1,68
|
|
bei 15 °C in l
|
1,96
|
1,72
|
|
| Volumen von 1 kg Gas (bei 1 bar) |
bei 0 °C in l
|
508
|
373
|
|
bei 15 °C in l
|
535
|
393
|
|
| Dampfdruck in bar Überdruck |
bei 20 °C
|
7,353
|
1,089
|
|
bei 0 °C
|
3,703
|
0,059
|
|
|
bei -10 °C
|
2,424
|
-0,289
|
|
| Siedepunkt in °C |
bei 1,013 bar
|
-42
|
-0,5
|
| Verdampfungswärme bei 0 °C |
kJ/kg
|
378,58
|
383,86
|
| Heizwert Hi (unterer Heizwert) |
kWh/kg
|
12,87
|
12,69
|
| Heizwert Hs (oberer Heizwert) |
kWh/kg
|
13,98
|
13,74
|
| Wobbezahl Wu bezogen auf Hi |
kWh
|
20,79
|
23,74
|
| Max. Verbrennungstemperatur |
mit Luft °C
|
1925
|
1895
|
|
mit Sauerstoff °C
|
2850
|
2850
|
|
| Zündtemperatur mit Luft |
°C
|
510
|
430
|
| Zündgrenze (Explosionsgrenze mit Luft) |
Vol. % Gas
|
2 - 9,5
|
1,5 - 8,5
|
| Max. Flammengeschwindigketi |
cm/sec
|
47,2
|
45,2
|
| Theoretischer Luftbedarf (Lmin) |
mn3/mn3
|
24,36
|
32,308
|
| Theoretischer Sauerstoffbedarf |
mn3/mn3
|
5,104
|
6,769
|
| Verbrennungsgasmenge, feucht |
mn3/mn3
|
26,244
|
37,709
|
| Verbrennungsgasmenge, trocken |
mn3/mn3
|
22,3
|
29,68
|
| Taupunkt der Verbrennungsprodukte |
°C
|
55
|
55
|
| CO2 max. (Vol. %) |
13,8
|
14,1
|
|

Änderung einer Flüssiggasanlage: Gesamtheit der Maßnahmen für eine Erweiterung, Verkleinerung oder sonstige Umgestaltung bestehender Flüssiggas-Anlagen.
Die Europäische Union, Bund, Länder, Gemeinden und Energieversorger unterstützen die Markteinführung umweltfreundlicher Energietechniken mit einer Vielzahl von Förderprogrammen. Die Förderprogramme können insbesondere Privatpersonen, aber auch Gewerbe, Industrie und öffentliche Einrichtungen nutzen.
ein modernes System zur Beheizung einer Wohnung bzw. eines Hauses. Der gesamte Fußboden dient dabei als Heizfläche. Die Oberflächentemperatur sollte nicht wärmer als max. 25 bis 26 °C sein. Die großflächige Verteilung sorgt für eine optimale Wärmeverteilung im Raum, daher nahezu ideale Verhältnisse hinsichtlich des Raumklimas. Es gibt Warmwasser-Fußbodenheizungen und Elektro-Fußboden-Speicherheizungen. Die Rohre bzw. elektrischen Leitungen werden in oder unter den Estrich eingebettet. Bei der Warmwasser-Fußbodenheizung bietet sich die Kombination mit einer Flüssiggas-Wärmepumpe an.