
erforderlich bei der Altbaumodernisierung. Der Kamin muss der Abgasführung von Flüssiggas-Heizgeräten angepasst werden.
Beispiele für Abgasführung und Verbrennungsluftzufuhr:

er entsteht durch erwärmte Luft oder warme Rauchgase. Der Kaminzug wird stärker, je kälter die Atmosphäre über der Mündung des Schornsteins ist und erzeugt an Öffnungen im untersten Bereich (beispielsweise der Rauchrohranschluss des Kessels) dadurch Unterdruck.
Zu hoher Kaminzug beeinflusst das Verbrennungsergebnis (Wirkungsgrad) der Heizungsanlage erheblich. Nach der Verordnung über Feuerungsanlagen hat der zuständige Bezirksschornsteinfegermeister die Überwachung des Kaminzuges durch Messungen vorzunehmen.
Um den Kaminzug zu begrenzen, genügt oft ein preiswerter Zugregler, z.B. eine Pendelklappe.
die Bundesrepublik Deutschland ist in 3 Klimazonen aufgeteilt. Die Klimazone besagt, für welche niedrigste Außentemperatur eine Heizungsanlage ausgelegt werden muss. Köln liegt z.B. in der Klimazone I, d.h. die Bezugstemperatur beträgt -12 °C.

Flüssiggasgeräte decken alle Bereiche der Gastronomie ab.
unbrennbares, farb- und geruchloses Gas, das bei allen Verbrennungsvorgängen und bei der Atmung entsteht. Zu 0,03 % in der Luft enthalten; wird von den Pflanzen aufgenommen und unter Mitwirkung des Chlorophylls in organische Verbindungen umgewandelt.

giftiges, geruch- und farbloses Gas; entsteht im Wesentlichen bei unvollständiger Verbrennung von Kohlenstoff; im Stadt- und Generatorgas, in Gruben- sowie Auspuffgasen enthalten.
chemische Verbindungen des Kohlenstoffs mit Wasserstoff im Verhältnis 1:2.
organische Lösemittel, die bei der chemischen Kleiderreinigung, zur Herstellung von Farben und Reinigung von Metallteilen verwendet werden.
chemische Verbindungen von Kohlenwasserstoffen mit Halogenen, z.B. salzbildenden chemischen Grundstoffen, Trichlorethan, Tetrachlorkohlenstoff, Trichlorethylen, Perchlorethylen.
Übergang eines Stoffes aus dem gasförmigen in den flüssigen Aggregatzustand, so bei Gasen und Dämpfen durch Abkühlung oder Druckerhöhung oder beides.
fällt bei der Verbrennung von Erd- oder Flüssiggas in Brennwertgeräten an; galt lange als verkaufshemmend bei Brennwertkesseln; zahlreiche Untersuchungen belegen, dass das leicht saure Kondenswasser harmlos ist und einen ähnlichen ph-Wert besitzt wie Mineralwasser; es fällt etwa 1 Liter pro Tag und kW installierter Kesselleistung an, dies entspricht circa 1 bis 2 Prozent der Gesamtmenge des Haushaltsabwassers; das Kondensat üblicher Flüssiggas-Brennwertgeräte bis 25 kW darf ohne Neutralisation in das Abwassersystem des Hauses abgeführt werden, wenn dieses gemäß DIN 1986 Teil 4 gegenüber saurem Kondensat beständig ist.
Maßeinheit u.a. für den Gasverbrauch.
Es sind zu unterscheiden: Norm-m3 und Betriebs-m3.
Kühl- und Gefrierschränke können, wo kein elektrischer Strom zur Verfügung steht, mit Flüssiggas betrieben werden. Es gibt flüssiggasbetriebene Kühl- und Gefrierschränke bzw. -truhen in den Größen von etwa 69 bis 254 l Inhalt als Einzel- oder Einbaugeräte, für Wandaufhängung, als transportable Geräte für Vorzelte, Wohnwagen und Schiffe, größere Modelle besitzen ein 4-Sterne-Gefrierfach. Die flüssiggasbetriebenen Kühl- und Gefrierschränke arbeiten nach dem Absorptionsprinzip absolut geräuschlos, völlig erschütterungsfrei und ohne jeden Verschleiß. Sie besitzen eine thermostatische Regelung mit automatischer Abtauung und Tauwasserverdunstung, thermoelektrische Flammensicherung, Normalfachtemperaturen bei 4 bis 8 °C, Gefrierfach mit Temperatur unter -18 °C. Die Geräte müssen der DIN 8950 bzw. 8953 und DIN 3370 Gasverbrauchseinrichtungen entsprechen.
| Der Flüssiggasverbrauch eines Kühlschrankes: 69 l mit 7 l Gefrierfach ca. 0,65 l/Tag in Flüssiggasphase |
| 254 l mit 51 l Gefrierfach ca. 1,18 l/Tag in Flüssiggasphase |