
mehrere Häuser werden gemeinsam an einen Flüssiggas-Behälter angeschlossen, unterirdische Verteilungsleitungen führen zu jedem Haus als eigene Gasleitung. Geeichte Gaszähler in den Häusern erfassen die entnommenen Flüssiggas-Mengen, die sich nach dem Zählerstand exakt abrechnen lassen.
aus Sicherheitsgründen muss der Anschluss eines Wärmeerzeugers an den Schornstein durch den Bezirksschornsteinfegermeister genehmigt werden. Mischbelegung des Schornsteins (z.B. Gasheizung/Ölheizung) wird meist nicht gestattet. Der erforderliche Schornsteinquerschnitt ergibt sich aus der Schornsteinhöhe und der Leistung des Wärmeerzeugers.
Schutzgase werden durch Verbrennung technischer Brenngase (oder flüssiger Kohlenwasserstoffgemische) unter Luftmangel erzeugt. Sie können im Anschluss an die unvollkommene Verbrennung in Wasch- und Reinigungsanlagen weiter aufbereitet und damit für besondere Aufgaben verwendbar gemacht werden. Die Schutzgase bilden in Glühöfen eine neutrale oder reduzierende Schutzgasatmosphäre.
farbloses Gas mit stark reizendem Geruch. Einer der weitest verbreiteten Pflanzenschadstoffe; Es entsteht bei Verbrennung schwefelhaltiger Materialien, z.B. Steinkohle, Braunkohle und Erdöl, ist in den Rauchgasen von Feuerungsanlagen sowie in den Abgasen der Kraftfahrzeuge enthalten.
fachmännische Beratung an Ort und Stelle, abgestimmte Lösungen auf den individuellen Bedarf, geschulte Außendienstorganisation, die bei Störungen rasch Abhilfe schafft; Wartungsvereinbarungen, pünktliche und sichere Versorgung mit Flüssiggas.
Flüssiggasanlagen, egal welcher Größe, ob für den privaten oder gewerblichen Bereich, werden nur von Fachleuten nach genauen und bewährten Richtlinien errichtet und gewartet. Fertig installierte Anlagen werden einer Prüfung vor Inbetriebnahme sowie wiederkehrenden Prüfungen unterzogen.
Einrichtung, die im normalen Betrieb geschlossen (betriebsbereit) ist; gibt selbsttätig einen Gasstrom aus der druckführenden Leitung frei, wenn der Druck im abzusichernden System den Ansprechdruck steigend erreicht hat; schließt wieder selbsttätig, fällt der Druck unter den Ansprechdruck.
Einrichtung, die im normalen Betrieb geöffnet, also betriebsbereit ist; sperrt den Gasstrom selbsttätig ab, wenn der eingestellte Ansprechdruck hinter dem nachgeschalteten Druckregelgerät erreicht wird; öffnet nach dem Sperren nicht selbsttätig.
Gegen Drucküberschreitung: Flüssiggasbehälter müssen mit einem bauteilgeprüften und von einem Sachverständigen eingestellten 1"-Sicherheitsventil versehen werden; die Öffnungen sind z.B. mit einer Schutzkappe gegen das Eindringen von Wasser zu schützen.
Gegen Überfüllung: Flüssiggasbehälter sind mit einer manuell zu betätigenden Höchststandpeileinrichtung und einer selbsttätig wirkenden, bauteilgeprüften Überfüllsicherung gemäß des VdTÜV-Merkblattes 100 Teil 1 auszurüsten.
Zulässige Füllgrenze: in der Regel 85 Vol-%
Damit betriebsbedingt nur geringe Mengen an Flüssiggas austreten können, darf der Öffnungsdurchmesser des Peilventiles maximal 1,5 mm betragen.
Räume und Bereiche in denen Flüssiggasbehälter aufgestellt sind, müssen deutlich und dauerhaft gekennzeichnet werden

jede Solaranlage benötigt nach wie vor ein Heizsystem; Flüssiggas hat, neben Erdgas, von allen fossilen Energieträgern die niedrigsten CO2-Emissionen, die gute CO2-Bilanz der Sonnenkollektoren wird durch die Flüssiggas-Heizung nicht wieder aufgehoben; besonderer Umweltvorteil besteht, wenn Brennwerttechnik eingesetzt wird.
Flüssiggas-Geräte unterstützen die Solaranlage optimal und relativ unaufwendig – z.B. Durchlauftherme, kleine Kesselanlage mit getrennter Warmwasserbereitung; eine Flüssiggas-Heizung erfüllt problemlos die nach der aktuellen Wärmeschutzverordnung gefordeten kleinen Leistungen von 50 bis max. 100 Kilowattstunden pro Quadratmeter beheizter Fläche und Jahr für den Wärmebedarf; Flüssiggas-Geräte und Systeme erlauben bei der Heizungsmodernisierung optimale Solaranbindung.
Einbindung in das Heizsystem:

direkt beheizter Warmwasserspeicher, der ausreichend Platz benötigt; in Kombination mit Einzelofenheizung betrieben, vor allem bei Altbaumodernisierung.
z.B. Asphaltmischanlagen, Heiz- und Trocknungsanlagen in Beton- und Fertigteilwerken; werden mit Spezialbrennern betrieben, die Butan in der flüssigen Phase (wie ein Ölbrenner) in den Feuerungsraum einspritzen.
Durch diese Systeme werden geringe Investitionskosten und hohe feuerungstechnische Wirkungsgrade erreicht.
eine Sicherheitseinrichtung verhindert bei atmosphärischen Gasbrennern den Einfluss von Stau oder Rückstrom in der Abgasanlage auf die Verbrennung.