
die Verbrauchsanlage umfasst alle Gasgeräte mit ihrem Zubehör inklusive des Rohrleitungsnetzes, beginnend hinter der Hauptabsperreinrichtung.
Bei einer Wohnhausversorgung darf der Druck in den im Haus verlegten Rohrleitungen nur 50 mbar betragen. Vor der Hauseinführung oder am Behälter ist deshalb ein zweiter Druckregler erforderlich, der den Gasdruck von 0,7 bar auf 50 mbar reduziert.
sie ist durch ein dichtes Versorgungsnetz garantiert, das über das ganze Gebiet der Bundesrepublik Deutschland gelegt ist. An allen wichtigen Punkten befinden sich Füllstellen, tausende Vertriebsstellen gewährleisten sichere Flüssiggasversorgung. Tankwagen liefern stets pünktlich die Energie, Flaschen werden in modernen Abfüllanlagen gefüllt.
um die Unterbrechung der Gasversorgung aller Häuser bei Erweiterungs- oder Wartungsarbeiten zu vermeiden, muss die Absperrung einzelner Leitungsabschnitte möglich sein. Das wird durch Ringleitungen oder den Anschluss mehrerer Häusergruppen über separate Verteilungsleitungen erreicht.
wichtiger Grundsatz der Umweltpolitik in der Bundesrepublik Deutschland. Danach hat der Verursacher einer Umweltbelastung die daraus entstehenden Kosten zu tragen.
drückt aus, dass der Nutzer einer wärmetechnischen Anlage alle im Zusammenhang mit der Anlage jährlich entstehenden Kosten beachten muss, um einen objektiven Vergleich verschiedener Heizsysteme anstellen zu können. Vollkosten werden auch als Jahresgesamtkosten, Heizkosten, Gesamtkosten, jährlicher Aufwand etc. bezeichnet. Wohnungsvermieter nennen die Vollkosten oft umlagefähige Kosten. Maßstab für indirekt oder direkt jährlich zu zahlende Kosten, die durch den Betrieb einer Heizungsanlage anfallen, sind stets die Vollkosten (Jahresgesamtkosten), die sich aus folgenden Positionen zusammensetzen:
Verbrauchsgebundene Kosten:
Das sind die Ausgaben, die für die jeweilige Energie aufzubringen sind, wie z.B. Brennstoffe, Hilfsenergie, Lieferung und Lagerung sowie Verzinsung und Vorauszahlung.
Kapitalgebundene Kosten:
Sie ergeben sich aus der Umrechnung der Investition in jährliche Kosten. Dabei werden Nutzungsdauer und Instandsetzung sowie ein Kalkulationszinssatz berücksichtigt.
Die kapitalgebundenen Kosten
sind die rechnerischen Aufwendungen für Abschreibung und Verzinsung der Investition, die zur Errichtung der Heizungsanlage erforderlich waren.
Betriebsgebundene Kosten:
Betriebsgebundene Kosten pro Jahr setzen sich aus Bedienung, Wartung, Reinigung, Abgasmessung, Emissionsüberwachung, Heizkostenabrechnung, Schornsteinreinigung sowie speziellen Versicherungen zusammen.
Sonstige Kosten:
Unter sonstigen Kosten sind Versicherungen, Steuern, Verwaltung, aber auch Gewinn und Verlust zusammengefasst.

Für ein freistehendes Einfamilienhaus mit 150 m2 Wohnfläche (Nutzfläche 256 m2), Keller, Erdgeschoss, Obergeschoss, Dachgeschoss mit einem Jahreswärmebedarf von 15221 kWh/a wurden unterschiedliche Lösungen für die Heizung und Warmwasserbereitung angenommen und die Vollkosten analog VDI 2067, Blatt 1, berechnet.
Es wurden die durchschnittlichen Einzelpreise des Jahres 2006 angesetzt und der Zinssatz für einen Kredit wurde mit 6 Prozent gerechnet.
Im ersten Fall werden verglichen:
Das Ergebnis der Vollkostenrechnung zeigt die Grafik . Dabei werden keine absoluten Kostenbeträge angegeben, sondern jeweils die Kostenrelationen, bezogen auf Flüssiggas (100 Prozent).
Die Gesamtkosten pro Jahr kommen, wenn Flüssiggas gleich 100 Prozent gesetzt wird, bei Nutzung von Heizöl auf 111 Prozent, bei einer strombetriebenen Sole/Wasser-Wärmepumpe auf 117 Prozent, bei einer Pellet-Heizung auf 135 Prozent und bei einer netzgebundenen Erdgasversorgung auf 87 Prozent.
Für Bauherren und Vermieter haben die Kapitalgebundenen Kosten einen hohen Stellenwert. Für diese Einzelposition ergeben sich im berechneten Fall die nachfolgenden Relationen: Flüssiggas 100 Prozent, Erdgas 101 Prozent, Heizöl 144 Prozent, Strom/WP 218 Prozent und Pellets 208 Prozent.
auch Mitteldruckregler genannt, der Druck in einem Flüssiggasbehälter schwankt, ausschließlich abhängig von der Gas- bzw. Umgebungstemperatur i.d.R. zwischen 2 und 8 bar Überdruck. Die Verbrauchsgeräte benötigen einen Druck von konstant 50 mbar (Niederdruck), auf den der Behälterdruck reduziert werden muss. Hierzu wird der Druck unmittelbar hinter dem Gasentnahmeventil am Behälter zunächst auf i.d.R. 0,5 bis 1,5 bar mit dem Vor- bzw. Mitteldruckregler gesenkt.
Temperatur, mit der das Heizungswasser - vom Wärmeerzeuger kommend - in das Wärmeverteilungssystem eintritt. Die Vorlauftemperatur sollte - abhängig von der Außentemperatur - nicht höher als unbedingt erforderlich sein, um die Wärmeverluste möglichst gering zu halten. Die Temperatur, mit der das Heizungswasser zum Wärmeerzeuger zurückfließt, wird als Rücklauftemperatur bezeichnet.