
Nicht überall stehen Gas-Pipelines für den Heizenergie-Nachschub zur Verfügung. Das ist auch gar nicht notwendig, denn mit einem Flüssiggastank können sich Hausbesitzer ihren persönlichen Brennstoff-Vorrat auf dem Grundstück anlegen. Je nach Größe fasst solch ein Gasbehälter die Menge für bis zu zwei komplette Heizperioden in einem Wohngebäude. Gerade in ländlichen Regionen außerhalb der Ballungsgebiete ist dies oft der einzig mögliche Weg zum Wärme-Komfort moderner Gasheiztechnik. Der Behälter ist es allerdings auch, der immer noch bei manchen Eigentümern Vorbehalte auslöst. Wohin damit, das ist die offene Frage, die sich jedoch beim Beratungsgespräch mit einem Versorgungsunternehmen meistens schnell klären lässt. Denn sobald einige Quadratmeter Grundstücksfläche außerhalb des Hauses zur Verfügung stehen, gibt es fast immer auch eine Möglichkeit für die Flüssiggas-Lagerung. Das gilt selbst dann, wenn die wenigen Quadratmeter für einen liebevoll angelegten Garten genutzt werden. Ein Flüssiggastank kann nämlich vollständig unter der Erde verschwinden – bis auf eine kleine Abdeckung zur Befüllung, die sich leicht hinter Büschen oder Sträuchern verbergen lässt.
Sind die Sträucher etwas größer, eignen sie sich auch als Sichtschutz für die halboberirdische Lagerung, bei der der Tank nur teilweise im Boden verschwindet. Und bei ausreichendem Platz kann der Flüssiggasbehälter auch vollständig oberirdisch aufgestellt werden, die Variante mit dem geringsten baulichen Aufwand. Grundsätzlich gilt, dass bei der Standortwahl für den Behälter auf Zugänglichkeit für die Befüllung geachtet werden muss. Bei großen Abständen sollte mit dem Versorger die erforderliche Füllschlauch-Länge abgesprochen werden. Im Internet lässt sich unter www.dvfg.de eine Liste der deutschen Flüssiggas-Lieferanten mit Anschriften, Telefonnummern und E-Mail-Adressen abrufen.
Juli 2009