Wer mit Gas wärmt, bleibt dieser Energie treu
Heiztechnik mit optimaler Kundenzufriedenheit

Die Treue zu einem Produkt ist ein wichtiger Indikator für Kundenzufriedenheit. Umgekehrt gilt: Wenn die Qualität zu wünschen übrig lässt, wächst der Wille zum Wechsel. Das macht sich auch im Bereich der häuslichen Wärmeversorgung bemerkbar, wo mittlerweile diverse heiztechnische Konzepte sowie mehrere Brennstoffe und alternative Energien um die Gunst der Verbraucher wetteifern. Bei zahlreichen Modernisierungsmaßnahmen kommen deshalb zunächst einmal sowohl die Gebäudetechnik als auch der eingesetzte Energieträger auf den Prüfstand: Entsprechen Wärmekomfort und Leistung den Bedürfnissen der Nutzer? Oder lassen sich Raumheizung und Warmwasserbereitung durch einen Umstieg verbessern, möglicherweise bei gleichzeitiger Verringerung der monatlichen Nebenkosten?

Dort, wo Hausbesitzer sich für einen Wechsel der Wärme-Energie entscheiden, wird nach der Sanierung in den meisten Fällen mit Gas geheizt. Und wenn Gas schon vorher im Einsatz war, dann bleibt das auch so – allerdings wird dann die Heiztechnik auf den neuesten Stand gebracht: 82 Prozent der Modernisierer, die bereits einen Gasheizkessel hatten, steigen auf zeitgemäße Gasheizgeräte um, weitgehend in der wirtschaftlichen Brennwerttechnik. 18 Prozent der Maßnahmen umfassen eine Teilsanierung der bestehenden Anlage. Dieses Treuebekenntnis zum Energieträger Gas lässt sich einer aktuellen GfK-Studie entnehmen, in der Heizungs-Sanierer nach der Art der durchgeführten Modernisierungsmaßnahmen befragt wurden. Weitere Energieformen wie Wärmepumpe oder Pellets kommen dabei zusammen auf 16 Prozentpunkte, darunter auch die Solarthermie, die oft in Kombination mit einem Gasheizkessel genutzt wird.

Die Wirtschaftlichkeit und die komfortable Handhabung eines modernen Gasbrennwertkessels sind übrigens längst nicht mehr den Regionen mit Anschluss ans öffentliche Gasversorgungsnetz vorbehalten. Aktuelle Gasheizkessel können ebenso mit der leitungsunabhängigen Energie Flüssiggas betrieben werden. Geliefert wird dieser Brennstoff per Tankwagen in einen Behälter außerhalb des Hauses, für den es sowohl oberirdische als auch erdgedeckte Lager-Varianten gibt. Nach einer Modernisierung entfällt also auch bei Flüssiggas die Notwendigkeit eines gesonderten Kellerraums für den Brennstoffvorrat. Die Versorgungssicherheit ist durch eine Vielzahl meist regionaler Flüssiggas-Anbieter im gesamten Bundesgebiet gewährleistet. Bei der Auswahl eines Energieversorgers sollte allerdings darauf geachtet werden, dass der Liefervertrag auch Prüfungs-, Wartungs- und Reparaturaufgaben umfasst. Eine Übersicht der deutschen Versorgungsunternehmen gibt es im Internet unter www.dvfg.de.




Grafik: Supress (No. 3892)

April 2008

 


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