Zeitgemäßes Wärmekonzept:
Zentrale Versorgung mit Flüssiggas

Wohin mit dem Brennstoff? Jeder hat es zu Hause gerne behaglich warm, aber nicht jedes Haus verfügt über genügend Kellerfläche für einen großen Vorratstank. Deshalb wird in den Regionen ohne Anschluss ans Erdgas-Versorgungsnetz häufig die leitungsunabhängige Energielösung Flüssiggas gewählt. Dieser leicht transportable Brennstoff wird in Behältern außerhalb des Gebäudes gelagert, die bequem über einen Tankwagen befüllt werden können. Auf diese Weise wird im Keller keine wertvolle Stellfläche verbraucht. Und im Garten ist bei der erdgedeckten Lagervariante außer einem kleinen Deckel zur Befüllung ebenfalls nichts mehr von einem Tank zu sehen.

Ein zeitgemäßes Wärmekonzept mit Flüssiggas, das sich sogar noch unauffälliger realisieren lässt, steht seit einiger Zeit bei Planern und Bauherren besonders hoch im Kurs: Bei der zentralen Versorgung ganzer Wohnsiedlungen über einen gemeinsamen Großbehälter entfällt das Lagerproblem für die einzelnen Verbraucher komplett. Sie sind über ein Rohrleitungssystem an den zentralen Tank angeschlossen, wobei in jedem Haus ein separater Einzelzähler den individuellen Verbrauch exakt erfasst. In Neubaugebieten kann dieses Konzept auch die Erschließungskosten reduzieren: Bei rechtzeitiger Abstimmung der Eigentümer mit einem Flüssiggas-Versorgungsunternehmen ist eine gleichzeitige Verlegung der Rohre mit weiteren Ver- und Entsorgungsleitungen möglich. Dies gilt für kleinere Häusergruppen ebenso wie für ganze Ortschaften. In allen angeschlossenen Gebäuden besteht dadurch die Möglichkeit, für Heizung und Warmwasserbereitung die energiesparenden Eigenschaften moderner Gas-Brennwertkessel zu nutzen. Diese kompakten Geräte können praktisch überall im Haus installiert werden, die Kellerfläche bleibt vollständig frei für andere Zwecke. Weitere Informationen zu den so genannten Mini-Netzen erteilen die deutschen Flüssiggas-Versorgungsunternehmen, deren Standorte und Kontakt-Daten unter www.dvfg.de abrufbar sind.




Grafik: Supress (No. 3883)

März 2008