Zukunftssicher und noch lange verfügbar

Die Welt der Energie verändert sich dramatisch. Im Zuge der Energiewende benötigt man auch konventionelle Energieträger, die erstens noch lange verfügbar sind und zweitens den Grundbedarf der Bevölkerung wie auch der Wirtschaft decken können, wenn die erneuerbaren Energien bei ungünstigen klimatischen Verhältnissen – keine Sonne, kein Wind – nicht genügend Strom und Wärme liefern können. Flüssiggas ist einer dieser Energieträger.

Flüssiggas unterstützt die Energiewende

Als Begleitprodukt der Erdgas- und Rohölförderung bzw. -verarbeitung hängt die langfristige Verfügbarkeit von Flüssiggas auch von der Nachfrage nach Erdgas beziehungsweise bzw. Rohöl ab. Nach Schätzungen von BP wird diese weltweite Nachfrage in den kommenden Jahren weiter zunehmen, da der Energiebedarf in Zeiten wachsender Weltbevölkerung und aufgrund des Wirtschaftswachstums gerade in Entwicklungs- und Schwellenländern trotz aller Effizienzbemühungen weiter zunehmen wird. Eine erhöhte Erzeugung von Flüssiggas geht damit einher.

Früher wurde das als Begleitprodukt der Rohöl- und Erdgasförderung entstehende Flüssiggas häufig in die Atmosphäre abgelassen oder abgefackelt. Diese beiden Verfahren gelten als relativ klimaschädlich und das Abfackeln wird in immer mehr Ländern verboten. Die Nutzung des als Begleitprodukt anfallenden Flüssiggases in Heizungsanlagen oder Kraftfahrzeugen ist also ein Beitrag zum Klimaschutz.

In Haushalten ermöglicht Flüssiggas die Einhaltung der strenger werdenden energetischen Anforderungen an Wohngebäude, denn mit Flüssiggas lassen sich die klimaschonenden Gas-Heiztechnologien betreiben. Diese Technologien lassen sich besonders gut mit der Nutzung Erneuerbarer Energien kombinieren.

Investitionen in moderne Anlagentechnik unterstützen die Erreichung der Klimaziele der Bundesregierung. Investitionen in die Gebäudehülle können schrittweise erfolgen, zum Beispiel im Rahmen einer ohnehin anstehenden Sanierung. So können die Mehrkosten für eine verbesserte Energieeffizienz möglichst gering gehalten werden, und innerhalb kurzer Zeitspannen amortisieren sich die Investitionen. Das bietet allen Einkommensgruppen die Möglichkeit, bei vergleichsweise niedriger Kapitalausstattung in die Instandhaltung ihrer Wohngebäude zu investieren und so zur Erfüllung der Klimaziele beizutragen.

Zukunftsoption biogenes Flüssiggas

Eine vielversprechende Zukunftsoption ist regeneratives Flüssiggas, zum Beispiel Biopropan: Dieses besondere Flüssiggas stammt aus erneuerbaren Quellen. Es wird bei der Herstellung sogenannter hydrierter Pflanzenöle (HVO) gewonnen, zu denen Rapsöl oder Biodiesel gehören. Bei der Erzeugung wie auch bei der Nutzung in einer Heizungsanlage oder in einem Fahrzeugmotor fallen etwa 50 Prozent weniger CO2 an als mit normalem Flüssiggas. Biopropan wird schon bald im deutschen Markt verfügbar sein. Damit können Flüssiggas-Kunden noch umweltschonender heizen.