Der Staat unterstützt beim Wechsel zu einer Flüssiggas-Heizung

Wer sein altes Heizgerät durch eine moderne, effizient arbeitende Heizung ersetzen lässt und damit etwas für die Umwelt tut, kann staatliche Fördergelder nutzen. Die Förderungen können bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) oder beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) beantragt werden.

Entsprechende Programme zur gezielten Förderung werden regelmäßig aktualisiert oder neu aufgelegt. Neben bundesweiten Programmen gibt es auch Investitionszuschüsse der Länder. Das SHK-Fachhandwerk informiert über die aktuellen Möglichkeiten und unterstützen gern bei der Antragstellung.

Kontakt







Deutscher Verband Flüssiggas e. V.
Telefon:  +49 30 293671-0
E-Mail:     info@dvfg.de

Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW)

Die KfW fördert die Umstellung auf eine moderne Flüssiggas-Heizung auf zweierlei Weise: mit Krediten und einmaligen Zuschüssen. Den Antrag von Verbrauchern auf einen einmaligen Zuschuss für eine Heizungsmodernisierung besiegeln Fachhandwerker mit ihrer Unterschrift. Nähere Informationen hierzu gibt es im Zuschussportal der KfW.

Wenn Verbraucher für ihre neue Heizung einen zinsvergünstigten KfW-Kredit in Anspruch nehmen möchten, wenden sie sich am besten an ihre Hausbank, die auch den Kreditantrag bei der KfW einreicht. Die KfW fördert auf diese Weise nicht nur eine neue Heizung, sondern auch den Einbau einer Solarthermie-Anlage. Ein Überblick über die Maßnahmen, die mit einem Kredit gefördert werden, steht auf der Website der KfW zur Verfügung.

Wichtig ist bei allen Maßnahmen: Die Förderung bzw. die Kreditbewilligung durch die KfW müssen bestätigt sein, bevor die Modernisierungsmaßnahme beginnt.

Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)

Das BAFA stellt einen Fördertopf für Modernisierer bereit, die bei Heizung und Warmwasser auf erneuerbare Energien setzen. Das geht beispielsweise mit dem Einbau von heizungsunterstützenden solarthermischen Anlagen oder Wärmepumpen. Im Zentrum stehen dabei Förderungen für den Gebäudebestand, aber auch der Einsatz dieser Technologien in Neubauten ist unter bestimmten Bedingungen förderfähig. Die Höhe der Förderung hängt unter anderem von der gewählten Technik und dem Umfang der Maßnahme ab. Nähere Informationen zu den Förderzuschüssen liefert die Website des BAFA.

Auch für Heizungsoptimierungen zahlt das BAFA Zuschüsse, zum Beispiel für den Ersatz der Heizungspumpen oder der Pumpen, die das warme Wasser im Haus zirkulieren lassen. Außerdem unterstützt das BAFA den sogenannten hydraulischen Abgleich, also die Optimierung des Durchflusses des Heizwassers durch Armaturen, Ventile und Heizkörper.

Die Förderanträge können online beim BAFA heruntergeladen und innerhalb von sechs Monaten nach Inbetriebnahme der Anlage eingereicht werden.