Verbrauchertipp

Sommergrillen: Gasflaschen auch bei praller Sonne sicher nutzen

  • Sicheres BBQ mit dem Gasgrill: Integrierte Sicherheitsfunktionen schützen Gasflaschen auch an heißen Sommertagen.
  • Richtig lagern: Diese Regeln gelten für die Aufbewahrung von Gasflaschen im Freien und in Innenräumen.
  • Markus Lau, Technikexperte beim FlüssigGas Verband, erklärt die wichtigsten Fakten zum sicheren Umgang mit Gasflaschen.

Berlin, 22. Juni 2026. Bei Temperaturen weit über 30 Grad stellt sich vielen Gasgrill-Fans die Frage: Ist die Nutzung der Gasflasche in der Sommerhitze gefahrlos möglich? Die klare Antwort: Ja! „Spezielle Sicherheitsfunktionen sorgen dafür, dass Gasflaschen auch im Hochsommer sicher verwendet werden können“, sagt Markus Lau, Technikexperte beim FlüssigGas Verband. Der Experte erklärt, warum die Flasche auch bei heißen Außentemperaturen nicht an ihre Belastungsgrenze stößt – und worauf bei der Lagerung von Gasflaschen zu achten ist.

Gasflaschen sind hochsommerfest
Ein wichtiges Sicherheitsfeature: Gasflaschen werden nur zu 80 Prozent befüllt. Der Freiraum oberhalb der sogenannten flüssigen Phase bildet ein gasförmiges Polster. „Auch wenn sich der Inhalt an Hitzetagen ausdehnt, stößt die Gasflasche nicht an ihre Belastungsgrenze“, sagt Markus Lau. Denn: Propangasflaschen sind für einen Prüfdruck von 30 bar konzipiert. Bei Temperaturen von 30 Grad Celsius liegt der Innendruck der Flasche bei rund 10 bar, bei 40 Grad erhöht er sich auf etwa 13 bar. Um den maximalen Prüfdruck von 30 bar zu erreichen, müsste sich das Gas in der Flasche auf 80 Grad Celsius erhitzen. Für zusätzlichen Schutz sorgt das Sicherheitsventil. „Steigt der Druck in der Flasche wider Erwarten auf über 30 bar, lässt das Sicherheitsventil Gas kontrolliert nach außen entweichen“, sagt Markus Lau. „Selbst an heißen Sommertagen lassen sich Gasflaschen sicher nutzen.“

Gefahren lauern bei falscher Lagerung
Flüssiggas ist schwerer als Luft. „Deshalb müssen Gasflaschen oberhalb der Erdgleiche und immer aufrecht stehend aufbewahrt werden“, sagt Markus Lau. „Geeignete Orte sind zum Beispiel gut belüftete Gartenschuppen oder Garagen.“ Nicht erlaubt ist die Lagerung in Kellern, Schlafräumen, Fluren, Treppenhäusern und Durchgängen.

Zudem sollten beim Transport von Gasflaschen im Auto – etwa nach dem Kauf oder zur Rückgabe leerer Flaschen – längere Stopps in der Sommerhitze vermieden werden.

Geregelt ist auch die Anzahl der Gasflaschen, die gelagert werden dürfen. In Innenräumen darf maximal eine Flüssiggasflasche mit 5 kg oder 11 kg betrieben werden. Zusätzlich darf höchstens eine weitere Flasche derselben Größe in der Wohnung gelagert werden, wobei Schlafräume und Keller tabu sind. Für die Lagerung im Freien gibt es im privaten Bereich keine formell festgelegte Höchstgrenze. „Wir empfehlen, nur die tatsächlich benötigte Anzahl an Ersatzflaschen vorzuhalten, zum Beispiel eine Ersatzflasche je betriebenem Gerät“, sagt Markus Lau. „Außerdem müssen die Flaschen so gelagert werden, dass sie vor unbefugtem Zugriff geschützt sind.“

Energieträger Flüssiggas:
Flüssiggas (LPG) – nicht zu verwechseln mit verflüssigtem Erdgas (LNG, Methan) – besteht aus Propan, Butan und deren Gemischen und wird bereits unter geringem Druck flüssig. Der Energieträger verbrennt CO2-reduziert und schadstoffarm. Die erneuerbaren Varianten sind als biogenes Flüssiggas und künftig als Dimethylether (rDME) verfügbar. Flüssiggas wird für Heiz- und Kühlzwecke, als Kraftstoff (Autogas), in Industrie und Landwirtschaft sowie im Freizeitbereich eingesetzt.

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Olaf Hermann
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Verbrauchertipp

Grillen im Hochsommer: Diese Fakten zu Gasflaschen sollten Sie kennen

  • Gasflaschen sind hochsommerfest, dank verschiedener Sicherheitsfeatures.
  • Entspanntes Sommer-BBQ: Das sollten Grillfans zu Lagerung und „vereisten“ Gasflaschen wissen.
  • Was es beim Hochsommer-Grillen noch zu beachten gibt, erklärt Markus Lau, Technikexperte beim Deutschen Verband Flüssiggas e.V. 

Berlin, 3. Juli 2025. Strahlend blauer Himmel, heiße Temperaturen – das perfekte Setting für ein entspanntes Sommer-BBQ mit Freunden und der Familie. Und die beste Nachricht: Die aktuelle Hitze bringt das Equipment nicht ins Schwitzen. Denn Gasflaschen sind dank zahlreicher Sicherheitsfeatures echte Hitzeexperten. Das zeigen unsere drei Fakten zum Hochsommer-Grillen.

 

Hochsommerfest: Sichere Gasflaschen, selbst bei großer Hitze
Gasflaschen sind hochsommerfest. Ihre Nutzung ist auch in der prallen Sonne gefahrlos möglich. Dafür sorgen spezielle Sicherheitsfunktionen. So werden Gasflaschen nur zu 80 Prozent befüllt. „Durch den Freiraum über der sogenannten flüssigen Phase bildet sich ein gasförmiges Polster – eben genau für den Fall, dass sich durch heiße Außentemperaturen der Inhalt ausdehnt“, sagt Markus Lau. „Doch selbst bei heißen Sommertemperaturen, wie sie aktuell bei uns vorkommen, stoßen Gasflaschen nicht an ihre Kapazitätsgrenzen.“ Der Grund: Gasflaschen sind für einen maximalen Prüfdruck von 30 bar konzipiert. Bei Außentemperaturen von 30 Grad Celsius liegt der Innendruck bei rund 10 bar, bei 40 Grad Celsius steigt er auf etwa 13 bar. Der Grenzwert von 30 bar wäre erst erreicht, wenn sich das Gas in der Flasche auf 80 Grad Celsius erwärmen würde – selbst im Hochsommer besteht daher keine Gefahr. Weiteren Schutz bietet das Sicherheitsventil: Für den unwahrscheinlichen Fall, dass der Druck in der Flasche 30 bar übersteigt, leitet das Ventil das Gas nach außen ab. Sinkt der Druck unter den Grenzwert, schließt das Sicherheitsventil automatisch wieder.

 

Lagerung von Gasflaschen: Über der Erdgleiche, gut belüftet
Gerade im Hochsommer ein wichtiges Thema: die Lagerung der Gasflaschen. Dafür gelten verbindliche Regeln. Orte zur Lagerung müssen oberhalb der Erdgleiche liegen – und belüftet sein. Gut durchlüftete Gartenschuppen oder Garagen sind somit als Lagerorte geeignet. Hingegen absolut tabu sind Keller und Schlafräume, genauso wie Treppenhäuser, Flure und Durchgänge. Auch für die Anzahl der vorgehaltenen Gasflaschen gibt es genaue Vorgaben: In Innenräumen – außer Schlafräumen und Keller – erlaubt die Technische Regel Flüssiggas die Lagerung maximal einer Flüssiggasflasche (5 Kilogramm oder 11 Kilogramm). Für die Aufbewahrung im Freien gibt es für Privatpersonen keine festgelegte Höchstgrenze. „Wir empfehlen, nur die wirklich benötigte Anzahl an Gasflaschen zu lagern“, sagt Markus Lau. „Mit einer Ersatzflasche pro Gerät kommt man in der Regel gut durch den BBQ-Sommer.“

 

Extra-Tipp: Volle und leere Gasflaschen dürfen nur aufrecht stehend gelagert werden. Vor der Lagerung das Ventil der Flasche zudrehen, die Ventilschutzmutter montieren und die rote Schutzkappe aufsetzen – das verhindert Beschädigungen.

 

Eis, Eis, Flasche: Das können Grillfans tun
Schweißperlen auf der Stirn – doch an der Außenhülle der Flasche zeigen sich Eiskristalle? „Wenn Gasflaschen ‚vereisen‘, deutet das meist darauf hin, dass die Größe der Gasflasche nicht zur Leistung des Grills passt“, sagt Markus Lau. „In der Folge kann der Grill sogar ausgehen.“ Doch was ist zu tun? Am besten bereits beim Grillen die Flasche im Blick behalten. Entsteht deutlich sichtbar Kondenswasser im unteren Bereich der Flasche, ist diese überlastet und man sollte die Grillleistung reduzieren. Bilden sich Eiskristalle an der Außenhülle der Gasflasche, sollte diese zugedreht werden. Das verhindert, dass während des Abtauens Gas austritt. Schon bei der Wahl der Flasche wichtig: Die Größe sollte zur Leistungsstärke des Grills passen. 5-Kilogramm-Flaschen sind für kleinere Grills mit bis zu zwei Brennern geeignet. Spezielle 8-Kilogramm-BBQ-Flaschen passen optimal in den Unterschrank gängiger Gasgrills – dies muss jedoch in der Bedienungsanleitung des Grills ausdrücklich erlaubt sein. Noch längeres Grillvergnügen bieten 11-Kilogramm-Flaschen – sie eignen sich perfekt für leistungsstärkere Gasgrills mit mehr als zwei Brennern und verschiedenen zusätzlichen Features.

 

Energieträger Flüssiggas:
Flüssiggas (LPG) – nicht zu verwechseln mit verflüssigtem Erdgas (LNG, Methan) – besteht aus Propan, Butan und deren Gemischen und wird bereits unter geringem Druck flüssig. Der Energieträger verbrennt CO2-reduziert und schadstoffarm. Die erneuerbaren Varianten sind als biogenes Flüssiggas und künftig als Dimethylether (rDME) verfügbar. Flüssiggas wird für Heiz- und Kühlzwecke, als Kraftstoff (Autogas), in Industrie und Landwirtschaft sowie im Freizeitbereich eingesetzt.

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Verbrauchertipp

Zwischen Frost und Frühling: Diese Heiztipps sparen Kosten

  • Wetterwechsel beendet Kältephase: Heiz- und Lüft-Strategie jetzt an schwankende Frühlingstemperaturen anpassen.
  • Energie sparen bei Jojo-Temperaturen: Konstant auf niedriger Stufe heizen und zum richtigen Zeitpunkt länger lüften.
  • Warum sich der Frühjahrsputz für Heizkörper lohnt und was dabei beachtet werden sollte, erklärt Markus Lau, Technikexperte beim Deutschen Verband Flüssiggas e.V. (DVFG).

Berlin, 3. März 2026. Tschüss, Winter! Pünktlich zum Frühlingsanfang steigen die Temperaturen tagsüber deutlich, während es morgens und abends weiterhin spürbar kalt bleibt. Diese Übergangszeit mit starken Temperaturgegensätzen erfordert eine angepasste Heiz- und Lüft-Strategie – und eröffnet damit erhebliches Sparpotenzial. „Wer jetzt clever heizt und effizient lüftet, kann Energieverbrauch und Heizkosten deutlich reduzieren“, sagt Markus Lau, Technikexperte beim Deutschen Verband Flüssiggas e.V. (DVFG).

Tipp 1: Heizkonstanz statt häufiges Hoch- und Runterdrehen
Morgens kalt, mittags warm, abends wieder frostig – trotz Jojo-Temperaturen lohnt sich Heizkonstanz. Die Heizung auf niedriger Stufe laufen zu lassen, ist daher eine gute Strategie, um kostensparend durch das letzte Drittel der Heizperiode zu kommen. „Wer sich zu stark an den schwankenden Außentemperaturen orientiert und die Thermostate häufig hoch- und runterdreht, verbraucht unnötig Energie“, sagt Markus Lau. Insbesondere für schlecht gedämmte Bestandsgebäude gilt: Absenken statt abschalten. So lassen sich die Räume schneller auf die gewünschte Wohlfühltemperatur erwärmen, wenn es abends draußen wieder frostig wird.

Tipp 2: Lüften im Frühling – mit dem richtigen Timing Energie sparen
Richtiges Lüften sorgt für ein optimales Raumklima und hilft, Energie zu sparen. Im Frühling empfiehlt es sich, drei- bis viermal täglich für jeweils zehn bis 15 Minuten zu lüften. „Anders als im Winter dauert das Lüften jetzt länger, da warme Frühlingsluft mehr Feuchtigkeit enthält und zusätzliche Feuchte aus Bad und Küche langsamer aufnimmt“, sagt Markus Lau. Idealerweise nachmittags das letzte Mal lüften, um möglichst wenig Raumwärme zu verlieren. Denn zu diesem Zeitpunkt sind die Außentemperaturen noch vergleichsweise mild. Stoß- und Querlüften – also das gleichzeitige Öffnen gegenüberliegender Fenster – sorgen für schnellen Luftaustausch. Dauerlüften mit gekippten Fenstern hingegen verschwendet Energie und ist daher unbedingt zu vermeiden. Zudem sollten die Heizkörperventile während des Lüftens geschlossen sein, um Energie zu sparen.

Tipp 3: Gut geputzt, besser geheizt
Beim Frühjahrsputz gilt: Unbedingt auch die Heizkörper in Augenschein nehmen. Zum Ende der Heizsaison sind diese häufig verschmutzt, was die Wärmeabgabe beeinträchtigt. Heizkörper arbeiten dann nicht mehr effizient und verbrauchen unnötig viel Energie, um Wohnräume zu erwärmen. Doch woher kommt der Schmutz? Heizkörper erwärmen die Raumluft. Diese steigt nach oben – von unten zieht kühlere Luft nach. Dadurch werden permanent Staub und Flusen durch die Lamellen gezogen. „Eine gründliche Reinigung sorgt dafür, dass die Heizkörper wieder effizienter arbeiten und die Wärme optimal in den Raum abgegeben wird“, erklärt Markus Lau. „Auch aus Kostengründen lohnt es sich, Außenflächen und Zwischenräume von Staub und Schmutz zu befreien.“ Wichtig: Vor dem Reinigen die Heizkörper ausschalten und abkühlen lassen.

 

Energieträger Flüssiggas:
Flüssiggas (LPG) – nicht zu verwechseln mit verflüssigtem Erdgas (LNG, Methan) – besteht aus Propan, Butan und deren Gemischen und wird bereits unter geringem Druck flüssig. Der Energieträger verbrennt CO2-reduziert und schadstoffarm. Die erneuerbaren Varianten sind als biogenes Flüssiggas und künftig als Dimethylether (rDME) verfügbar. Flüssiggas wird für Heiz- und Kühlzwecke, als Kraftstoff (Autogas), in Industrie und Landwirtschaft sowie im Freizeitbereich eingesetzt.

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Sommerzeit beginnt: Auch die Zeitschaltuhr der Heizung prüfen

  • Zeitumstellung am 29. März: Verbraucherinnen und Verbraucher sollten die Nachtabsenkung ihrer Heizungsanlage anpassen.
  • Neujustieren statt frieren: Ohne Anpassung an die Sommerzeit geht die Heizung morgens zu spät an.
  • Wie Heizzeiten und tatsächlicher Bedarf nach der Zeitumstellung wieder optimal zusammenpassen, erklärt Markus Lau, Technikexperte beim Deutschen Verband Flüssiggas e.V. (DVFG).

Berlin, 24. März 2026. Die Sommerzeit startet: In der Nacht auf den 29. März werden die Uhren von 2:00 Uhr auf 3:00 Uhr vorgestellt. Anders als Funkuhren, Smartphones oder Laptops stellen sich Zeitschaltuhren von Heizungsanlagen meist nicht automatisch auf Sommerzeit um. Damit die Heizzeiten und der tatsächliche Bedarf auch in der Endphase der laufenden Heizperiode zusammenpassen, sollten Verbraucherinnen und Verbraucher selbst aktiv werden. „Durch manuelle Umstellung der Heizungsanlage auf Sommerzeit steht die Wärme auch ab dem 29. März genau dann bereit, wenn sie gebraucht wird“, sagt Markus Lau, Technikexperte beim Deutschen Verband Flüssiggas e.V. (DVFG).

 

Nachtabsenkung anpassen und bedarfsgerecht heizen
Bleibt die Nachtabsenkung der Heizung auf Winterzeit eingestellt, senkt und erhöht sie die Raumtemperatur zum falschen Zeitpunkt. „Ohne Neujustierung startet die Anlage morgens zu spät. Statt wie gewünscht an Wochentagen zum Beispiel um 6:00 Uhr erst um 7:00 Uhr“, sagt Markus Lau. „Abends läuft sie entsprechend länger als nötig und wechselt zu spät in den Nachtmodus.“ Damit das Heizprofil im richtigen Tagesrhythmus bleibt, lohnt es sich ab dem 29. März zu prüfen, ob die Heizungsanlage bereits auf Sommerzeit läuft. Denn nur mit korrekt eingestellter Nachtabsenkung wird bedarfsgerecht geheizt.

 

Digitale Thermostate: Sommerzeit per App oder automatisch einstellen
Wer in einer Mietwohnung lebt und keinen Zugang zur Heizungsanlage hat, kann digitale Thermostate nutzen, um die Heizzeiten zu steuern. Per App können Mieterinnen und Mieter die Einstellungen zur Nachtabsenkung an die Sommerzeit anpassen und so weiterhin bedarfsgerecht heizen. Viele digitale Heizkörperthermostate bieten zudem die Option, automatisch zwischen Winter- und Sommerzeit zu wechseln.

 

Energieträger Flüssiggas:
Flüssiggas (LPG) – nicht zu verwechseln mit verflüssigtem Erdgas (LNG, Methan) – besteht aus Propan, Butan und deren Gemischen und wird bereits unter geringem Druck flüssig. Der Energieträger verbrennt CO2-reduziert und schadstoffarm. Die erneuerbaren Varianten sind als biogenes Flüssiggas und künftig als Dimethylether (rDME) verfügbar. Flüssiggas wird für Heiz- und Kühlzwecke, als Kraftstoff (Autogas), in Industrie und Landwirtschaft sowie im Freizeitbereich eingesetzt.

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Mit Sicherheit angrillen: So gelingt der Saisonstart mit dem Gasgrill

  • Vorfreude ist gut, Vorbereitung besser: Warum der Gasgrill zum Saisonstart geprüft werden sollte.
  • Risse am Gasschlauch, Beschädigungen am Druckregler und Zehnjahresfrist – darauf sollten Grillfans jetzt achten.
  • Markus Lau, Technikexperte beim Deutschen Verband Flüssiggas e.V. (DVFG), gibt Tipps für einen sicheren Start in die Gasgrill-Saison.

Berlin, 18. Mai 2026. Jetzt kommt er, der Sommer. Mit den steigenden Temperaturen startet auch die Grillsaison endgültig durch. Höchste Zeit also, den Gasgrill gründlich zu prüfen. Gerade wenn das Gerät nach längerer Standzeit wieder zum Einsatz kommt, lohnt sich ein genauer Blick auf den Zustand der Ausrüstungsteile. „Vor allem Gasschlauch, Druckregler und Anschlüsse sollten kontrolliert werden“, sagt Markus Lau, Technikexperte beim Deutschen Verband Flüssiggas e.V. (DVFG). Der Experte verrät, worauf jetzt beim Gasgrill-Check zu achten ist.


Schlauch und Druckregler prüfen

Besonderes Augenmerk gilt Gasschlauch und Druckregler – vor allem dann, wenn der Grill im Winter ungeschützt im Freien stand. „Zeigen sich bei der Sichtprüfung offensichtliche Verschleißerscheinungen, besteht Handlungsbedarf“, sagt Markus Lau. „Ein Gasschlauch mit porösen Stellen oder Haarrissen sollte sofort getauscht werden.“ Auch der Druckregler muss einwandfrei funktionieren und darf keine Beschädigungen aufweisen. Die Anschlussventile müssen frei von Fremdkörpern und Partikeln sein.


Zehnjahresfrist beachten

Auch wenn keine Schäden sichtbar sind, gilt für Gasschläuche und Druckregler: Spätestens nach zehn Jahren ist ein Austausch fällig. Das schreiben die anerkannten Regeln der Technik vor. „Orientierung für den richtigen Tauschzeitpunkt gibt der gelbe Anhänger, der an vielen Gasschläuchen angebracht ist“, sagt Markus Lau. Darauf ist das Austauschjahr für unterschiedliche Anwendungsgebiete vermerkt – etwa für die Verwendung mit einem Gasgrill. Fehlt der gelbe Anhänger, gibt der Aufdruck auf dem Schlauch Auskunft über das Herstellungsjahr. Beim Druckregler ist das Herstellungsjahr auf dem Typenschild angegeben. Komponenten, die 2016 hergestellt wurden, müssen bis Ende 2026 ersetzt werden – noch ältere Gasschläuche und Druckregler sofort.


Gasflasche und Grill sicher verbinden

Damit der Gasgrill zum Saisonstart sicher in Betrieb genommen werden kann, müssen Grill und Gasflasche korrekt miteinander verbunden sein. Während der Winterpause bleibt der Gasschlauch häufig am Grill befestigt und mit dem Druckregler verbunden. Diese Anschlussstellen gilt es daher vor dem Angrillen auf Dichtheit zu kontrollieren.
Für die Verbindung mit der Gasflasche sind folgende Schritte zu beachten: Verfügt die Flasche über einen Ventilschutz, meist eine rote Schutzkappe, wird dieser zunächst vom Flaschenventil entfernt. Anschließend prüfen, ob das Flaschenventil geschlossen ist. Danach die schwarze Verschlussmutter vom Flaschengewinde lösen. Wichtig: Vor dem Anschließen des Druckreglers an die Flasche kurz checken, ob der Dichtring des Flaschenventils vorhanden und unbeschädigt ist. „Die Überwurfmutter wird am besten per Hand oder mit einer geeigneten Montagehilfe angezogen. Auf eine Zange sollte hier aber besser verzichtet werden, weil diese die Dichtung beschädigen kann“, sagt Markus Lau.


Sind die Anschlüsse noch ganz dicht?

Vor dem BBQ-Restart ist ein kurzer Dichtheitscheck der Anschlüsse unverzichtbar. Dafür eignet sich zum Beispiel ein Lecksuchspray. Die Anwendung ist einfach: Verbindungsstellen einsprühen und anschließend das Ventil der Gasflasche öffnen. Bilden sich Blasen oder ist ein Zischen zu hören, ist die Verbindung undicht. „Dann das Ventil der Gasflasche sofort wieder schließen, den Druckregler lösen und die Gasflasche noch einmal neu anschließen“, so Markus Lau.


Energieträger Flüssiggas:

Flüssiggas (LPG) – nicht zu verwechseln mit verflüssigtem Erdgas (LNG, Methan) – besteht aus Propan, Butan und deren Gemischen und wird bereits unter geringem Druck flüssig. Der Energieträger verbrennt CO2-reduziert und schadstoffarm. Die erneuerbaren Varianten sind als biogenes Flüssiggas und künftig als Dimethylether (rDME) verfügbar. Flüssiggas wird für Heiz- und Kühlzwecke, als Kraftstoff (Autogas), in Industrie und Landwirtschaft sowie im Freizeitbereich eingesetzt.

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Wintercamping: Das gilt für Gasgeräte in Wohnmobil und Wohnwagen

  • Start in die Winterferien: Urlaub mit Wohnmobil und Wohnwagen hat seinen besonderen Reiz – und stellt ganz eigene Anforderungen an eingebaute Gasgeräte und Equipment.
  • Crash-Sensor, Schlauchbruchsicherung, Frostwächter & Co.: Diese Ausstattung sollte unterwegs nicht fehlen.
  • Auch wichtig: Die Sicherheitsbelüftung im Dachbereich darf nicht zuschneien.
  • Worauf es sonst noch bei der Winterauszeit mit dem Freizeitfahrzeug ankommt und wie lange der Gasvorrat reicht, verrät Markus Lau, Technikexperte beim Deutschen Verband Flüssiggas e.V. (DVFG).

Berlin, 27. Januar 2026. Strahlende Wintersonne, gefrorene Seen, schneebedeckte Berge: Wintercamping ist die entspannte Alternative zum Urlaub in Hotel und Hütte. „Mit dem richtigen Know-how und Equipment an Bord des Wohnmobils oder Wohnwagens können Camper jetzt entspannt in die Winterferien starten“, sagt Markus Lau, Technikexperte beim Deutschen Verband Flüssiggas e.V. (DVFG).

Tipp 1: Heizen während der Fahrt – mit Crash-Sensor und Schlauchbruchsicherung
Beim Wintercamping besonders angenehm: Am Urlaubsziel ankommen und im Wohnmobil oder Wohnwagen ist es bereits wohlig warm. Mit dem entsprechenden Equipment darf die Heizung schon während der Fahrt laufen. „Dafür sind in der Regel zwei Sicherheitseinrichtungen an der Flüssiggasanlage erforderlich: Crash-Sensor und Schlauchbruchsicherung“, sagt Markus Lau. „Der Crash-Sensor verhindert, dass bei einem Unfall unkontrolliert Gas austritt. Bei einem Leck an der Schlauchleitung stoppt die Schlauchbruchsicherung den Gasfluss.“ Mittlerweile gibt es auf dem Markt auch Crash-Sensoren, die direkt an die Gasflasche angeschlossen werden. Eine zusätzliche Schlauchbruchsicherung ist bei diesen Modellen nicht mehr notwendig. Wichtig: Flüssiggasgeräte wie die Heizung dürfen nur betrieben werden, wenn das Fahrzeug im Freien ist. In Parkhäusern oder Garagen sowie während des Tankens ist die Nutzung tabu.

Tipp 2: Gasverbrauch im Blick behalten
Der Gasverbrauch beim Wintercamping hängt von zahlreichen Faktoren ab – etwa Außentemperatur, Wärmedämmung des Fahrzeugs oder dem persönlichen „Wärmebedarf“. Als Faustregel für den Betrieb von Heizung, Kocher, Warmwasserboiler und Kühlschrank gilt: Bei winterlichen Temperaturen zwischen minus fünf und plus fünf Grad Celsius hält eine 11-Kilogramm Gasflasche dafür etwa drei bis fünf Tage. Füllstandsanzeiger sorgen für Klarheit, wie viel Gas sich noch in der Betriebsflasche befindet. Ein weiteres nützliches Tool ist ein Gasdruckregler mit Umschaltautomatik. Bei leerer Betriebsflasche schaltet er automatisch auf die Reserveflasche um. „So geht die Heizung nicht plötzlich aus – und niemand muss etwa nachts bei klirrender Kälte erst einmal die Gasflasche wechseln“, sagt Markus Lau.

Tipp 3: Leitungen und Boiler vor Frostschäden schützen
Auch beim Winterurlaub mit Wohnmobil oder Wohnwagen gilt: Energiesparen rechnet sich. Camper sollten daher die Temperatur der Heizung bei Abwesenheit herunterdrehen – beispielsweise während eines langen Skitages auf der Piste. Ganz ausschalten sollten sie die Heizung jedoch nicht. „Bei Frost kann ansonsten Wasser in den Leitungen gefrieren und sich ausdehnen“, sagt Markus Lau. „Typische Folgen sind Frostschäden, wie geplatzte Leitungen oder beschädigte Ventile und Armaturen.“ Zudem hilft ein sogenannter Frostwächter, um den Boiler vor Schäden zu schützen. Ab einer Umgebungstemperatur von drei Grad leert er den Boiler automatisch und leitet das Wasser über ein Ablaufrohr nach draußen.

Tipp 4: Verschneite Sicherheitsbelüftung vermeiden
Die wichtigste Zutat beim Kochen im Freizeitfahrzeug: Frischluft. Daher muss auch im Winter gelüftet werden, wenn das eingebaute Gaskochfeld verwendet wird. Denn die offene Flamme entzieht der Luft Sauerstoff. Zur Unterstützung sind Sicherheitsbelüftungen im Boden- und Dachbereich eingebaut, die permanent für Frischluft sorgen – das Lüften beim Kochen jedoch nicht ersetzen. „Camper sollten im Winter darauf achten, dass die Sicherheitsbelüftung im Dachbereich nicht zuschneit, da sie sonst ihre wichtige Funktion nicht erfüllen kann“, sagt Markus Lau. Generell gilt: Niemals das eingebaute Gaskochfeld zum Heizen des Innenraums verwenden. Das wäre lebensgefährlich. Da die offene Flamme den Sauerstoffgehalt der Luft verringert, könnte dadurch eine Kohlenmonoxidvergiftung drohen.

Extra-Tipp Gasprüfung: Seit vergangenem Jahr ist die Gasprüfung in Wohnmobil und Wohnwagen Pflicht. Das heißt: Wer ein Freizeitfahrzeug mit einer Flüssiggasanlage ausgerüstet hat, muss diese alle zwei Jahre prüfen lassen. Ansonsten drohen Bußgelder bis zu 60 Euro. Die verpflichtende Prüfung regelt § 60 Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO).

 

Energieträger Flüssiggas:
Flüssiggas (LPG) – nicht zu verwechseln mit verflüssigtem Erdgas (LNG, Methan) – besteht aus Propan, Butan und deren Gemischen und wird bereits unter geringem Druck flüssig. Der Energieträger verbrennt CO2-reduziert und schadstoffarm. Die erneuerbaren Varianten sind als biogenes Flüssiggas und künftig als Dimethylether (rDME) verfügbar. Flüssiggas wird für Heiz- und Kühlzwecke, als Kraftstoff (Autogas), in Industrie und Landwirtschaft sowie im Freizeitbereich eingesetzt.

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Grillen im Winter: Tipps für den richtigen Umgang mit dem Gasgrill

  • Wintergrillen: So gelingt das Barbecue mit dem Gasgrill auch bei Minusgraden.
  • Gasauswahl, Flaschengröße, Reinigung und Standort: Diese Faktoren sind in der Wintergrill-Saison entscheidend.
  • Was beim Winter-BBQ mit dem Gasgrill wichtig ist, erklärt Markus Lau, Technikexperte beim Deutschen Verband Flüssiggas e.V. (DVFG)

Berlin, 8. Januar 2026. Wintergrillen ist für viele Grillfans längst selbstverständlich. Besonders praktisch bei frostigen Temperaturen sind Gasgrills: Sie sind sofort einsatzbereit und einfach zu bedienen. Eisige Kälte und Wind sorgen jedoch für spezielle Bedingungen: Wie das Winter-BBQ mit dem Gasgrill gelingt und was es bei der Gasauswahl, Flaschengröße, Reinigung und dem Standort zu beachten gibt, erklärt Markus Lau, Technikexperte beim Deutschen Verband Flüssiggas e.V. (DVFG).

 

Sicher grillen: Nur im Freien – und windgeschützt
Gasgrills dürfen ausschließlich im Freien betrieben werden. „Auch bei frostigen Außentemperaturen ist die Nutzung des Gasgrills in Innenräumen oder Garagen tabu, da ansonsten das Risiko einer Kohlenmonoxidvergiftung und Brandgefahr besteht“, erklärt Markus Lau. Um Wärmeverluste zu reduzieren, ist ein möglichst windgeschützter Standort im Garten, auf der Terrasse oder dem Balkon optimal. Denn eisiger Wind kann die Grilltemperatur erheblich beeinflussen und das Vorheizen deutlich verlängern. Wichtig: Beim Aufstellen des Gasgrills auf ausreichend Abstand zu Hauswänden achten. So vermeiden Grillfans unschöne Fettspritzer an der Fassade.

 

Propangas: Leistungsstark bis minus 42 Grad Celsius
Beim Wintergrillen ist die Gasauswahl entscheidend. „Propan bleibt auch bei Temperaturen deutlich unter dem Gefrierpunkt gasförmig und gewährleistet einen stabilen Betriebsdruck für den Gasgrill“, sagt Markus Lau. Handelsübliche Propangasflaschen mit 5, 8 oder 11 Kilogramm Füllgewicht gibt es beispielsweise im Baumarkt und sind fürs Grillen bei kalten Temperaturen ideal. Die kleineren, blauen Butangaskartuschen sind dagegen eher für den Einsatz beim Camping in den Sommermonaten geeignet. Der Grund: Butan verflüssigt sich bei Außentemperaturen um den Gefrierpunkt und baut nicht mehr genügend Druck auf.

 

Flaschengröße: Abhängig von der Anzahl der Brenner
Damit das Barbecue auch bei winterlichen Bedingungen gelingt, sollte die Flaschengröße optimal zu den Erfordernissen des Gasgrills passen. „Je mehr Brenner am Gasgrill für Hitze sorgen, desto größer sollte die Gasflasche sein“, sagt Markus Lau. Für kleinere Gasgrills mit bis zu zwei Brennern sind 5-Kilogramm-Flaschen geeignet. Spezielle 8-Kilogramm-BBQ-Flaschen passen optimal in den Unterschrank vieler Gasgrills – sofern dies laut Bedienungsanleitung erlaubt ist. Leistungsstärkere Gasgrills mit mehr als zwei Brennern und zusätzlichen Grill-Funktionen sollten mit 11-Kilogramm-Flaschen betrieben werden. Passen Flaschengröße und Leistungsstärke nicht zusammen, kann sich auf der Gasflasche eine Reifschicht bilden oder der Grill sogar ausgehen. Um eine „Vereisung“ zu verhindern, empfiehlt es sich bereits bei der Flaschenwahl darauf zu achten, dass die Leistungsstärke des Grills und die Größe der Gasflasche gut zueinander passen.

 

Profi-Tipp: Deckel geschlossen halten
Gerade beim Wintergrillen ist es wichtig, den Grilldeckel möglichst geschlossen zu halten, da er die Hitze im Garraum hält. Häufiges Öffnen führt zu spürbaren Temperaturverlusten und verlängert die Grillzeit. „Der Deckel ist ein Wärmespeicher und sollte nur zum Wenden des Grillguts geöffnet werden“, erklärt Markus Lau. „Zur Kontrolle der Grilltemperatur lässt sich das im Deckel integrierte Thermometer nutzen.“ Für zusätzlichen Windschutz richten Profis den Grill so aus, dass sich der Deckel gegen den Wind öffnen lässt. So trifft der Wind beim Öffnen auf die Rückseite des Deckels – und bewahrt das Grillgut besser vor dem Auskühlen.

 

Energie sparen: Vorab-Reinigung verkürzt die Ausbrennzeit
Die Reinigung von Gasgrills funktioniert am besten durch Ausbrennen, also dem Aufheizen des Gasgrills auf höchster Stufe mit geschlossenem Deckel. „Durch eine Vorab-Reinigung mit einer geeigneten Grillbürste lässt sich die Ausbrennzeit meist erheblich verkürzen und somit Energie sparen“, erklärt Markus Lau. Gerade im Winter lohnt sich eine Vorab-Reinigung besonders, da der Gasgrill bei kalten Außentemperaturen mehr Zeit benötigt, um die Maximaltemperatur zum Ausbrennen zu erreichen. Gut gereinigt, steht dem nächsten Wintergrill-Event mit Freunden und Familie nichts mehr im Weg.

 

Energieträger Flüssiggas:
Flüssiggas (LPG) – nicht zu verwechseln mit verflüssigtem Erdgas (LNG, Methan) – besteht aus Propan, Butan und deren Gemischen und wird bereits unter geringem Druck flüssig. Der Energieträger verbrennt CO2-reduziert und schadstoffarm. Die erneuerbaren Varianten sind als biogenes Flüssiggas und künftig als Dimethylether (rDME) verfügbar. Flüssiggas wird für Heiz- und Kühlzwecke, als Kraftstoff (Autogas), in Industrie und Landwirtschaft sowie im Freizeitbereich eingesetzt.

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Heizen und lüften bei Kälte: Diese Kostenfallen drohen

  • Heiz-Konstanz statt Thermostat-Jojo, regelmäßig Lüften statt Frischluft-Stopp: Darauf sollten Sie beim Heizen und Lüften in der kalten Jahreszeit achten.
  • Temperatursenkung mit Spareffekt: Jedes Grad weniger senkt den Energieverbrauch um rund sechs Prozent.
  • Zu viel der Sparsamkeit: Bei Heizverzicht droht Schimmel. 
  • Welche weiteren Kostenfallen lauern und wie sie sich vermeiden lassen, erklärt Markus Lau, Technikexperte beim Deutschen Verband Flüssiggas e.V. 

Berlin, 11. November 2025. Die kalte Jahreszeit hat in punkto Heizeffizienz ihre eigenen Gesetze: Das fängt beim Einstellen der richtigen Raumtemperatur an und hört beim vorausschauenden Lüften noch lange nicht auf. „Wer im Winter effizient heizen und lüften möchte, sollte die größten Kostenfallen kennen“, sagt Markus Lau, Technikexperte beim Deutschen Verband Flüssiggas e.V. (DVFG). „Schon kleine Anpassungen können große Wirkung haben – und in den Heizmonaten bares Geld sparen.“ Auf diese Fallen sollten Verbraucherinnen und Verbraucher achten.

 

Falle 1: Thermostat-Jojo
Die Heizung voll aufdrehen, wenn man friert. Und direkt wieder abdrehen, wenn das eigene Empfinden noch im Wärmemodus läuft, etwa nach einem längeren Spaziergang. So nachvollziehbar dieser Impuls auch ist, dieses Thermostat-Jojo ist nicht effizient. „Häufiges Hoch- und Runterdrehen der Heizung verbraucht besonders viel Energie“, sagt Markus Lau. „Daher ist Heiz-Konstanz auf niedriger oder mittlerer Stufe die bessere Strategie, um energiesparend durch den Winter zu kommen.“ Übrigens: Auch mit Blick auf das Erreichen der gewünschten Raumtemperatur, lohnt sich Konstanz. Denn das Aufheizen der Wohnung lässt sich durch ein maximal aufgedrehtes Thermostat nicht beschleunigen. Der Grund: Heizkörperthermostate regeln die Endtemperatur im Raum, nicht jedoch wie schnell dieser warm wird.

 

Falle 2: Frischluft-Stopp
Draußen ist es nasskalt, in den Wohnräumen warm: Dann bleiben die Fenster am besten zu. So weit, so falsch. „Auch bei kühlen Außentemperaturen und Regen ist regelmäßiges Lüften ein absolutes Muss“, sagt Markus Lau. Die richtige Lüft-Strategie bei Winterwetter: Kurz und intensiv, am besten zwei- bis dreimal am Tag für drei bis fünf Minuten. Gut ist Stoßlüften – noch besser Querlüften durch Öffnen gegenüberliegender Fenster. Dauerlüften mit gekippten Fenstern unbedingt vermeiden. Sonst wird unnötig Energie verschwendet und das Risiko steigt, dass Wände im Fensterbereich stark abkühlen, feucht werden und sich in der Folge Schimmel bildet. Generell gilt mit Blick auf die Energiekosten: Heizkörperthermostate beim Lüften immer komplett zudrehen.

 

Falle 3: Temperatur-Einerlei
Wo liegt die persönliche Wohlfühltemperatur? Und sollte diese in allen Zimmern gleich sein – oder in weniger genutzten Räumen etwas geringer? Solche Überlegungen können die eigene Heizbilanz verbessern und Energiekosten senken. Denn schon kleine Anpassungen zeigen deutliche Spareffekte. „Die Absenkung der Raumtemperatur um ein Grad reduziert den Energieverbrauch um rund sechs Prozent“, sagt Markus Lau. „Wer beispielsweise im Schlafzimmer die Temperatur von bisher 20 Grad auf 16 Grad reduziert, spart hier etwa 24 Prozent Heizenergie.“ Auf verschiedene Räume und die gesamte Heizsaison gerechnet, können bereits geringe Temperatursenkungen zu erheblichen Kosteneinsparungen führen.

 

Falle 4: Kompletter Heizverzicht
Es gibt jedoch auch ein Zuviel der Sparsamkeit. Wer in der kalten Jahreszeit ganz aufs Heizen verzichtet und stattdessen in der Wohnung nur auf dicke Pullover und Mütze setzt, riskiert Schimmelbildung. „Das Risiko für Schimmelbefall steigt, je stärker Wohnräume auskühlen“, sagt Markus Lau. „Daher sollte die Temperatur in Wohnräumen auch nie dauerhaft unter 16 Grad fallen.“ Wer sich in verschiedenen Wohnräumen für unterschiedliche Temperaturen entscheidet, sollte darauf achten, dass der Temperaturunterschied zwischen den Räumen fünf Grad nicht übersteigt. Außerdem sinnvoll: Die Türen dazwischen geschlossen halten.

 

Energieträger Flüssiggas:
Flüssiggas (LPG) – nicht zu verwechseln mit verflüssigtem Erdgas (LNG, Methan) – besteht aus Propan, Butan und deren Gemischen und wird bereits unter geringem Druck flüssig. Der Energieträger verbrennt CO2-reduziert und schadstoffarm. Die erneuerbaren Varianten sind als biogenes Flüssiggas und künftig als Dimethylether (rDME) verfügbar. Flüssiggas wird für Heiz- und Kühlzwecke, als Kraftstoff (Autogas), in Industrie und Landwirtschaft sowie im Freizeitbereich eingesetzt.

Kontakt

Wir stehen Ihnen bei allen Fragen rund um den Flüssiggas Verband gerne zur Verfügung und freuen uns auf den Austausch.

Olaf Hermann Pressesprecher

Telefon 030 293 671-22 Mobil 0170 457 80 72

E-Mail o.hermann@dvfg.de

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Verbrauchertipp

Zwischen Frost und Frühling: Diese Heiztipps sparen Kosten

  • In der Nacht auf den 26. Oktober beginnt die Winterzeit: Auch Heizungsanlagen kann die Zeitumstellung beeinflussen.
  • Verbraucherinnen und Verbraucher sollten selbst aktiv werden – und die Nachtabsenkung auf Winterzeit einstellen.
  • Läuft die Zeitschaltuhr weiter nach Sommerzeit, schaltet die Heizung abends eine Stunde zu früh ab.
  • Weitere Tipps zur Umstellung gibt Markus Lau, Technikexperte beim Deutschen Verband Flüssiggas e.V. 

Berlin, 20. Oktober 2025. Willkommen, Winterzeit: In der Nacht auf den 26. Oktober werden die Uhren von drei Uhr auf zwei Uhr zurückgestellt. Bei Zeitschaltuhren von Heizungsanlagen funktioniert die Umstellung auf Winterzeit meist nicht automatisch – anders als bei vielen Smartphones und Laptops. Daher sollten Verbraucherinnen und Verbraucher selbst aktiv werden und die Zeitumstellung per Hand vornehmen. Nur so arbeiten Funktionen wie die Nachtabsenkung weiterhin bedarfsgerecht. Die Funktion sorgt dafür, dass beispielsweise nachts, in der Zeit des reduzierten Betriebs, weniger geheizt wird. Verbleibt die Nachtabsenkung versehentlich in der bisherigen Einstellung, heizt sie am tatsächlichen Bedarf vorbei. Womöglich sogar ein halbes Jahr lang bis zum 29. März 2026, wenn die nächste Sommerzeit beginnt.

 

Die richtige Raumtemperatur – dank korrekt programmierter Nachtabsenkung
Ist die Nachtabsenkung der Heizung nicht korrekt eingestellt, reduziert und erhöht sie zum falschen Zeitpunkt die Raumtemperatur. Das heißt: Läuft auch ab dem 26. Oktober der Sommerzeit-Modus weiter, startet die Heizung eine Stunde zu früh – beispielsweise statt wie gewünscht um 6:30 Uhr morgens bereits um 5:30 Uhr. Am Abend fehlt diese Stunde dann – die Heizleistung wird eine Stunde zu früh reduziert. „Nur wenn die Nachtabsenkung korrekt eingestellt ist, kann sie am tatsächlichen Bedarf orientiert heizen“, sagt Markus Lau. „Ab dem 26. Oktober sollte man daher prüfen, dass die Heizungsanlage auf Winterzeit läuft.“

 

Digitale Thermostate – Winterzeit automatisch oder via App einstellen
Wer in einer Mietwohnung lebt und keinen Zugang zur Heizungsanlage hat, kann sich mit smarten Thermostaten behelfen. Funktionen wie die Nachtabsenkung lassen sich dann bequem via Smartphone steuern – und an die Winterzeit anpassen. Viele digitale Thermostate bieten zudem die Möglichkeit, dass sie die Umstellung von Sommerzeit auf Winterzeit und umgekehrt automatisch vornehmen.

 

Energieträger Flüssiggas:
Flüssiggas (LPG) – nicht zu verwechseln mit verflüssigtem Erdgas (LNG, Methan) – besteht aus Propan, Butan und deren Gemischen und wird bereits unter geringem Druck flüssig. Der Energieträger verbrennt CO2-reduziert und schadstoffarm. Die erneuerbaren Varianten sind als biogenes Flüssiggas und künftig als Dimethylether (rDME) verfügbar. Flüssiggas wird für Heiz- und Kühlzwecke, als Kraftstoff (Autogas), in Industrie und Landwirtschaft sowie im Freizeitbereich eingesetzt.

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Verbrauchertipp

Funktionieren statt frieren: So machen Sie jetzt Ihre Heizung fit für die Heizsaison

  • Hydraulischer Abgleich, Entlüften und Wasserdruck: Diese Tipps sorgen für mehr Heizeffizienz.
  • Analog und digital: Darum sollten vor dem Start der Heizsaison die Heizkörper-Thermostate gecheckt werden.
  • Was sonst noch zur perfekten Vorbereitung der Heizung für die kalte Jahreszeit gehört, erklärt Markus Lau, Technikexperte beim Deutschen Verband Flüssiggas e.V. 

Berlin, 11. September 2025. Und plötzlich ist Herbst: Während die Sonne tagsüber noch für angenehme Temperaturen sorgt, kündigen die kühleren Morgen- und Abendstunden bereits die Heizsaison an. Es lohnt sich, diesen Zeitpunkt zu nutzen, um die Heizung optimal vorzubereiten. Wer jetzt prüft, ob die Heizungsanlage reibungslos läuft, kann der kalten Jahreszeit mit einem sicheren Gefühl entgegenblicken. „Nichts ist ärgerlicher, als wenn im Winter die Heizung das Zuhause nicht wie gewünscht wärmt“, sagt Markus Lau, Technikexperte beim Deutschen Verband Flüssiggas e.V. (DVFG). „Mit ein paar Handgriffen lassen sich vorab einige der häufigsten Fehlerquellen beseitigen.“

 

Tipp 1: Hydraulischen Abgleich machen
Damit eine Heizung effizient arbeitet, müssen alle Komponenten des Heizsystems optimal aufeinander abgestimmt sein. Genau dafür sorgt der sogenannte hydraulische Abgleich. Er stellt sicher, dass die Wärme im Gebäude richtig verteilt wird. Ein Beispiel zeigt, warum das wichtig ist: Stufe 3 am Heizkörper-Thermostat soll den Raum auf 20 Grad erwärmen. Bleibt die Temperatur darunter, ist das oft ein Zeichen dafür, dass der Heizkörper zu wenig Heizwasser erhält. Statt die Ursache zu beheben, wird in der Praxis häufig einfach das Thermostat weiter aufgedreht. Das kann den Mangel zwar ausgleichen, führt aber zu höherem Energieverbrauch und unnötig hohen Heizkosten. „Durch einen hydraulischen Abgleich erhält jeder Heizkörper genau die Menge an Wärme, die er braucht, um die eingestellte Raumtemperatur zu erreichen“, sagt Markus Lau. „Dadurch lässt sich bis zu 15 Prozent Energie sparen.“ Den hydraulischen Abgleich übernimmt eine Fachkraft für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik.

 

Tipp 2: Heizung entlüften und Wasserdruck prüfen
Nach dem Sommerschlaf ist vor dem Hochbetrieb: Das Entlüften der Heizkörper ist dafür ein wichtiges Vorbereitungs-To-do. Der einfache Grund: „Luft leitet Wärme schlechter als Wasser. Daher arbeiten gut entlüftete Heizkörper deutlich effizienter und sparen Energiekosten“, sagt Markus Lau. Bei der Entlüftung der Heizkörper sind Strategie und Reihenfolge entscheidend: Zunächst Heizung und Umwälzpumpe ausschalten. Dann am besten zuerst den Heizkörper entlüften, der sich am dichtesten an der Heizungsanlage befindet. Dafür den passenden Entlüftungsschlüssel sowie einen Lappen und ein Gefäß zum Auffangen des Wassers bereithalten. Jetzt langsam das Ventil mit dem Entlüftungsschlüssel gegen den Uhrzeigersinn öffnen. Die Luft entweicht mit einem hörbaren Zischen. Wenn konstant Wasser austritt, das Ventil schnell schließen, mit dem Lappen abtrocknen und kontrollieren, dass es auch wirklich dicht ist. Nachfolgend mit den weiteren Heizkörpern fortfahren. Wichtig: Nach dem Entlüften unbedingt den Wasserdruck der Anlage überprüfen – und gegebenenfalls Wasser nachfüllen. Der Wasserdruck lässt sich am Manometer der Heizungsanlage ablesen. Er sollte stets im grün eingefärbten Bereich liegen.

 

Tipp 3: Einstellung und Funktion der Heizkörper-Thermostate prüfen
Analog oder digital: Mit modernen Thermostaten lässt sich die Effizienz der Heizung steigern. Dafür müssen sie optimal funktionieren: Ihre Einstellung sollte gerade zum Start der neuen Heizsaison überprüft werden. Für digitale Thermostate heißt das: Batteriestand, Heizprofile und andere Einstellungen checken. Eventuell haben sich auch Präsenz- und Abwesenheitszeiträume verändert, etwa durch andere Bürozeiten oder Freizeitaktivitäten. „Sind digitale Thermostate an den Bedarf von Bewohnerinnen und Bewohnern angepasst, sorgen sie automatisch für die richtige Raumtemperatur – ohne aufwendiges Hoch- und Runterdrehen der Thermostate“, sagt Markus Lau. „So bringen sie den gewünschten Effizienzgewinn und regeln beispielsweise die Temperatur herunter, wenn niemand zu Hause ist.“ Auch bei manuellen Thermostaten kann Handlungsbedarf bestehen: Ihre Nutzungsdauer liegt im Durchschnitt bei rund 15 Jahren. Veraltete manuelle Thermostate sollten ersetzt – oder zumindest deren korrekte Funktion geprüft werden.

 

Energieträger Flüssiggas:
Flüssiggas (LPG) – nicht zu verwechseln mit verflüssigtem Erdgas (LNG, Methan) – besteht aus Propan, Butan und deren Gemischen und wird bereits unter geringem Druck flüssig. Der Energieträger verbrennt CO2-reduziert und schadstoffarm. Die erneuerbaren Varianten sind als biogenes Flüssiggas und künftig als Dimethylether (rDME) verfügbar. Flüssiggas wird für Heiz- und Kühlzwecke, als Kraftstoff (Autogas), in Industrie und Landwirtschaft sowie im Freizeitbereich eingesetzt.

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Wir stehen Ihnen bei allen Fragen rund um den Flüssiggas Verband gerne zur Verfügung und freuen uns auf den Austausch.

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