Volle Unabhängigkeit im Urlaub

Mit dem Caravan oder dem Campingwagen unterwegs zu sein verbinden viele vor allem mit Freiheit und Unabhängigkeit. Campingurlauber sind Individualisten – aber auch sie möchten mitten in der Natur ihren Kaffee am Morgen oder ein leckeres Abendessen frisch vom Grill genießen. Dieser Anspruch passt perfekt zum mobilen Energieträger Flüssiggas, der in vielen Reisemobilen und Campingwagen zum Einsatz kommt. Denn mit Flüssiggas an Bord lassen sich alle Geräte, die einen Camping-Urlaub so besonders und erholsam machen, sicher und zuverlässig versorgen: die Warmwasserbereitung für die Dusche genauso wie der Kühlschrank oder der Gasherd.

Fest installierter Tank oder mobiles Flaschengas

Campingmobile können entweder mit den praktischen Flüssiggas-Flaschen oder mit einem fest eingebauten Tank ausgerüstet werden.

Gasflaschen sind beim Flüssiggas-Versorger, an Tankstellen oder auch in Baumärkten erhältlich. Für einen sicheren Transport im Wohnwagen müssen diese nicht fest installierten Flaschen im dafür vorgesehenen Flaschenkasten gelagert werden, der in der Regel Platz für zwei Flaschen bietet.

Gastanks wiederum sind fest im Fahrzeug verbaut. Diese nicht entnehmbaren Gastanks im Wohnmobil können problemlos an einer der zahlreichen Autogastankstellen nachgefüllt werden. Anders die nicht fest im Wohnmobil eingebauten Gasflaschen: Diese dürfen in Deutschland nicht an Tankstellen befüllt werden.

Moderne Gasanlagen an Bord eines Wohnmobils oder Wohnwagens können sowohl im Stand als auch während der Fahrt betrieben werden. Möglich wird der Betrieb während der Fahrt durch vorgeschriebene Sicherheitsabsperrungen wie etwa einen sogenannten Crashsensor, der im Falle eines Unfalls die Gaszufuhr augenblicklich stoppt.

Auch im Ausland flexibel unterwegs

Wer im Ausland mit Gasflaschen unterwegs ist, sollte sich vor Beginn des Urlaubs sicherheitshalber mit zwei Adaptersets ausrüsten: Ein Set dient zum Befüllen der fest im Fahrzeug verbauten Gastanks und das andere zur Gasentnahme. Der Grund hierfür liegt in den zum Teil verschiedenen Anschlusssystemen, ähnlich wie sich Steckdosen für Strom von Land zu Land unterscheiden. Die Europa-Sets sind im Camping-Fachhandel erhältlich. Für neuere Campingmobile sind für verschiedene Länder Hochdruckschläuche erhältlich, mit denen im Ausland erworbene Gasflaschen an die Gasanlage angeschlossen werden können.

Für die Gasanlage an Bord eines Caravans oder Wohnwagens gelten hohe Sicherheitsstandards. So ist vorgeschrieben, dass die Anlage mindestens alle zwei Jahre von einem anerkannten Sachkundigen geprüft werden muss.

Auf www.gaspruefung-wohnwagen.de finden Verbraucher mit nur einem Klick eine Übersicht von Sachkundigen in ihrer Nähe. Die Sachverständigen nehmen eine Sicht- und Dichtheitsprüfung der Flüssiggas-Anlage vor – einschließlich des Flaschenaufstellraums, der Rohrleitungen sowie der Schläuche und Gasgeräte. Nach erfolgreicher Gasprüfung gibt es eine Prüfplakette und zur Dokumentation einen Eintrag in die Prüfbescheinigung zur wiederkehrenden Prüfung (sogenanntes gelbes Prüfbuch). Bei Wohnmobilen sind Prüfplakette und Eintrag sogar die Voraussetzung für die Durchführung einer Hauptuntersuchung durch Prüforganisationen wie TÜV oder Dekra.

Mit diesem sicheren Gefühl und der richtigen Energie an Bord steht einem individuellen Urlaub am persönlichen Lieblingsstellplatz nichts mehr im Wege.