Flüssiggas in der Energiewende

Moderne und emissionsarme Flüssiggas-Anwendungen können einen wichtigen Beitrag dazu leisten, die aktuellen politischen Herausforderungen im Klimaschutz und bei der Luftreinhaltung zu bewältigen. Mit Flüssiggas sind bereits kurzfristig messbare Erfolge bei der Reduktion von CO2- und Schadstoffemissionen möglich. Diese Chancen gilt es im Zuge der Energiewende besser zu nutzen – insbesondere in Anwendungsbereichen, für die eine Elektrifizierung kurz- und mittelfristig keine wirtschaftliche Alternative ist. Nach Ansicht des Deutschen Verbandes Flüssiggas bleibt mit Flüssiggas nicht nur die Versorgungssicherheit gewährleistet. Mit der Integration dieses Energieträgers in die Energiewende ist die Chance verbunden, den Umbau des Energiesystems sozial verträglich gestalten zu können.

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Stellungnahme des Deutschen Verbandes Flüssiggas e. V. zum Entwurf eines Gesetzes zur Vereinheitlichung des Energieeinsparrechts für Gebäude

Lesen Sie hier die vollständige Stellungnahme, die der Deutsche Verband Flüssiggas e. V. im Rahmen der Verbändeanhörung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie abgegeben hat.

17. Juni 2019

Stellungnahme des Deutschen Verbandes Flüssiggas e. V. zur Kraftstoffqualitätsverordnung – 10. BImSchV

Vorbemerkung

Der Deutsche Verband Flüssiggas (DVFG) begrüßt die Novellierung der 10. Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (Verordnung über die Beschaffenheit und die Auszeichnung der Qualitäten von Kraft- und Brennstoffen) und die damit einhergehende Anpassung an den Stand der Technik. Die Ausführungen des DVFG beschränken sich auf Artikel 1 und Artikel 3 der Verordnung.

Die Position des DVFG zu den unten erläuterten Punkten wird geteilt vom MWV – Mineralölwirtschaftsverband e. V. sowie von UNITI – Bundesverband mittelständischer Mineralölunternehmen e. V.

Zu Artikel 1 Änderung der 10. BImSchV, Anlage 8 zu § 14 Abs. 1 Nr. 6

Die Neufassung der 10. BImSchV sieht für Flüssiggaskraftstoff in Anlage 8 zu § 14 Abs. 1 Nr. 6 auf dem neuen Etikett nach Teil a den Handelsnamen „Flüssiggas“ vor. Zur Vermeidung von Verwechselungsgefahren an der Tankstelle sowie einer unnötigen Verunsicherung des Verbrauchers plädieren wir für den Begriff „Autogas“. Es handelt sich hierbei um die gängigste Bezeichnung für den Einsatz des Energieträgers in der motorischen Anwendung.

Zu Artikel 3 Inkrafttreten

Die Umsetzung der Verordnung verlangt zeitlich einen Aufwand, der eine Übergangsfrist nicht nur rechtfertigt, sondern zwingend erfordert. Der Erfüllungsaufwand der Wirtschaft liegt bei Kosten von über 14 Millionen Euro, deutschlandweit sind an den Kraftstoffabgabestellen mehr als 700.000 neue Etiketten anzubringen. Darüber hinaus ist eine entsprechende Vielzahl an ungültigen Etiketten zu entfernen.

Der DVFG spricht sich hiermit für eine Übergangsfrist von sechs Monaten aus, um dem zeitlichen Aufwand der Umsetzung dieser Verordnung Rechnung zu tragen.

23. Mai 2019

Global Alliance Powerfuels: Diskussionspapier unterstreicht Potenzial von Flüssiggas

Synthetisches Flüssiggas besonders geeignet für die Versorgung des ländlichen Raumes

Berlin, 09. April 2019 – Das von der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) veröffentlichte Diskussionspapier der Global Alliance Powerfuels illustriert den Beitrag, den synthetisches Flüssiggas im Rahmen einer treibhausgasreduzierten Energieversorgung leisten kann.

Das Diskussionspapier „Powerfuels: A missing link to a successful global energy transition“ beleuchtet die Klimaschutzbedeutung gasförmiger sowie flüssiger Kraft- und Brennstoffe, die mit Hilfe von Strom aus erneuerbaren Energien gewonnen werden. Dabei rückt es Bereiche in den Fokus, in denen andere überzeugende Alternativen zu fossilen Kraft- und Brennstoffen fehlen. „Das Diskussionspapier der Global Alliance Powerfuels verweist explizit auf synthetisches Flüssiggas, weil dieser Energieträger an eine hervorragende Infrastruktur anknüpfen und CO2-Emissionen jenseits des Gasnetzes signifikant senken kann“, erläutert der Vorsitzende des Deutschen Verbandes Flüssiggas e. V. (DVFG) Rainer Scharr anlässlich der Veröffentlichung. „Als leitungsunabhängiger, mobiler Energieträger mit sehr guter Speicherkapazität und flexiblen Einsatzmöglichkeiten ist Flüssiggas ein optimaler Partner für das Konzept ‚Powerfuels‘“, so Scharr weiter. Aus dieser Überzeugung heraus engagiere sich der DVFG schon von Beginn an als Gründungsmitglied der Global Alliance Powerfuels.

Energieträger Flüssiggas:

Flüssiggas (LPG) besteht aus Propan, Butan und deren Gemischen und wird bereits unter geringem Druck flüssig. Der Energieträger verbrennt CO2-reduziert und schadstoffarm. Flüssiggas wird als Kraftstoff (Autogas), für Heiz- und Kühlzwecke, in Industrie und Landwirtschaft sowie im Freizeitbereich eingesetzt.

09. April 2019

Allianz für grüne Kraftstoffe: Klimaziele im Verkehr sind nur mit CO2-armen Kraftstoffen zu erreichen

Gemeinsame Erklärung von BDBe, DVFG, MEW, MVaK, MWV, UFOP, UNITI und VDB

Berlin, 3. April 2019 – Globale, europäische und nationale Vorgaben setzen den CO2-Emissionen im Verkehr künftig immer engere Grenzen. Die Nationale Plattform zur Zukunft der Mobilität (Verkehrskommission) hält zu ihrem Zwischenbericht fest: Zur Zielerreichung „werden alle Technologien und Verkehrsträger und entsprechende Investitionen in Infrastrukturen und Produktionsanlagen benötigt“. In einer Gemeinsamen Erklärung begrüßen acht Verbände aus dem Bereich der flüssigen Energieträger diese Feststellung der Verkehrskommission. Sie fordern die Bundesregierung auf, das Potenzial CO2-armer Kraftstoffe ebenso engagiert zu nutzen wie das der Elektromobilität.

Bis 2050 will die EU klimaneutral werden; bis 2030 gibt es ehrgeizige Zwischenziele unter anderem für den Verkehr. Doch selbst wenn in Deutschland bis 2030 wie angestrebt rund 7 bis 10 Millionen E-Autos fahren, werden noch mehr als 35 Millionen Pkw mit Verbrennungsmotor unterwegs sein. Wesentliche Teile des Lkw-Verkehrs sowie Schiff- und Luftfahrt sind zudem nur schwer elektrifizierbar. Auch mit weiteren erforderlichen Maßnahmen wie mehr Ökostrom und mehr Förderung für Bus und Bahn wird sich die CO2-Lücke im Verkehr nicht schließen lassen.

Biokraftstoffe und E-Fuels notwendig

Das bedeutet: Wir werden für den Klimaschutz weiterhin flüssige Kraftstoffe brauchen, und diese müssen klimaneutral werden. Biokraftstoffe sorgen bereits heute für Treibhausgasreduktion; fortschrittliche Biokraftstoffe aus Abfall- und Reststoffen werden eine zunehmend bedeutende Rolle spielen. Darüber hinaus steht mit strombasierten synthetischen Kraftstoffen (E-Fuels) eine weitere Technologie zur Minimierung von CO2-Emissionen im Verkehr zur Verfügung.

Fokussierung auf eine Technologie beinhaltet hohe Risiken

Gegen eine reine Fokussierung auf die E-Mobilität sprechen auch soziale und regionale Aspekte: Im Falle höherer Energiesteuern auf Kraftstoffe bezahlen Bewohner im ländlichen Raum, die auf eine große Reichweite angewiesen sind, die staatlich geförderte Elektromobilität der Städter. Kleinwagen drohen wegen höherer Kosten aufgrund der erforderlichen CO2-Senkung deutlich teurer zu werden, was gerade Bezieher niedriger Einkommen träfe.

Die Branche ist zum Dialog bereit

Die Unterzeichner der Gemeinsamen Erklärung sind davon überzeugt, dass nur mit einem deutlichen Ausbau der Nutzung erneuerbarer Kraftstoffe die Klimaziele im Verkehr erreicht werden können. Für die notwendigen erheblichen Investitionen in verschiedene fortschrittliche Technologien sind verlässliche und attraktive Rahmenbedingungen unerlässlich. Die Verbände stehen mit ihren Mitgliedsunternehmen bereit, den Weg zu mehr erneuerbaren Kraftstoffen zu beschreiten.

Die Unterzeichner:

BDBe – Bundesverband der deutschen Bioethanolwirtschaft

DVFG – Deutscher Verband Flüssiggas

MEW – Mittelständische Energiewirtschaft Deutschland

MVaK – Mittelstandsverband abfallbasierter Kraftstoffe

MWV – Mineralölwirtschaftsverband

UFOP – Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen

UNITI – Bundesverband mittelständischer Mineralölunternehmen

VDB – Verband der Deutschen Biokraftstoffindustrie

03. April 2019

Autogas behauptet sich erneut als Alternativkraftstoff Nr. 1

Deutscher Verband Flüssiggas betont: Neuzulassungstrend positiv

Berlin, 04. März 2019 – Autogas schneidet nach den jüngsten Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) zum Fahrzeugbestand wieder als stärkster Alternativkraftstoff am deutschen Markt ab. Der Deutsche Verband Flüssiggas e. V. (DVFG) sieht in der positiven Entwicklung bei den Neuzulassungen frischen Wind für die Branche.

Am 1. Januar 2019 waren laut KBA 395.592 Autogas-Fahrzeuge in Deutschland zugelassen. Im Januar 2019 konnte Autogas zudem im Vergleich zum Januar 2018 ein Plus von 123,4 Prozent bei den monatlichen Neuzulassungen vorweisen. Den Rückgang im Bestand im Vergleich zum Januar 2018 führt der DVFG darauf zurück, dass Altfahrzeuge aus dem Markt ausgeschieden sind, deren Zahl durch den Zuwachs bei den Neuzulassungen nicht vollständig aufgefangen werden konnte. „Autogas bleibt aber offensichtlich eine attraktive Option für Verbraucher, die bewusst auf eine emissionsarme, preiswerte und bundesweit an rund 7.100 Tankstellen verfügbare Alternative setzen“, erklärt der DVFG-Vorsitzende Rainer Scharr anlässlich der neuen Zahlen. Hinter Autogas-PKW rangieren im Bestand der alternativen Antriebe Hybrid- (341.411), Elektro- (83.175) sowie Erdgasfahrzeuge (80.776).

Energieträger Flüssiggas:

Flüssiggas (LPG) besteht aus Propan, Butan und deren Gemischen und wird bereits unter geringem Druck flüssig. Der Energieträger verbrennt CO2-reduziert und schadstoffarm. Flüssiggas wird als Kraftstoff (Autogas), für Heiz- und Kühlzwecke, in Industrie und Landwirtschaft sowie im Freizeitbereich eingesetzt.

04. März 2019

Klimaschutzziel verfehlt: jetzt alle Chancen im Gebäude- und Verkehrssektor nutzen

Deutscher Verband Flüssiggas zum vom Bundeskabinett gebilligten Klimaschutzbericht

Berlin, 07. Februar 2019 – Um schneller zu signifikanten CO2-Einsparungen zu gelangen, benötigt die Bundesrepublik einen breiteren klimaschutzpolitischen Ansatz, erklärt der Deutsche Verband Flüssiggas e. V. (DVFG) anlässlich der vom Klimaschutzbericht der Bundesregierung verzeichneten Zielverfehlung.

„Der vom Bundeskabinett gebilligte Klimaschutzbericht zeigt, dass der Gebäude- und Verkehrssektor die Sorgenkinder der Klimaschutzpolitik bleiben“, erklärt der DVFG-Vorsitzende Rainer Scharr und fordert: „Gerade hier benötigen wir jetzt breit angelegte politische Ansätze, die alle zur Verfügung stehenden Optionen mit einbinden.“ Insbesondere mit Blick auf den Wärmemarkt des ländlichen Raumes leiste das leitungsunabhängig verfügbare Flüssiggas sowie seine seit 2018 erhältliche biogene Variante Bio-LPG bereits einen wichtigen Beitrag. Durch den Einsatz von Bio-LPG kann der CO2-Ausstoß je nach Rohstoffeinsatz um 40 bis 90 Prozent gesenkt werden. Im Mobilitätssektor spart die deutsche Autogas-Flotte jedes Jahr zwischen 400.000 und 500.000 Tonnen CO2 ein. Die mit dem emissionsarmen Energieträger Flüssiggas verknüpften Chancen gelte es bei allen Gesetzesvorhaben mit klimaschutzpolitischer Relevanz gezielt zu nutzen, so Scharr. Dies treffe auf das überfällige Gebäudeenergiegesetz ebenso zu wie auf künftige Regelungen zum Einsatz von E-Fuels – denn auch hier biete sich Flüssiggas als flexibel einsetzbarer Partner an.

Energieträger Flüssiggas:

Flüssiggas (LPG) besteht aus Propan, Butan und deren Gemischen und wird bereits unter geringem Druck flüssig. Der Energieträger verbrennt CO2-reduziert und schadstoffarm. Flüssiggas wird als Kraftstoff (Autogas), für Heiz- und Kühlzwecke, in Industrie und Landwirtschaft sowie im Freizeitbereich eingesetzt.

7. Februar 2019

Arbeitsentwurf des Gebäudeenergiegesetzes muss noch reifen

Deutscher Verband Flüssiggas: Potenziale von Flüssiggas und Bio-LPG besser berücksichtigen

Berlin, 26. November 2018 – Der an die Öffentlichkeit gelangte Entwurf des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) bedarf noch einiger Klarstellungen, um die mit Flüssiggas und Bio-LPG verknüpften Chancen besser zu nutzen, erklärt der Deutsche Verband Flüssiggas e. V. (DVFG). Flüssiggas könne jenseits des Erdgasnetzes erheblich zur Emissionssenkung beitragen. Zudem müsse Bio-LPG als neue Energieform explizit mit aufgenommen werden.

„Der Energieträger Flüssiggas und seine Potenziale sollten im derzeit kursierenden Arbeitsentwurf des GEG besser integriert werden“, so der Vorsitzende DVFG Rainer Scharr. In der Quartiersversorgung dürfe Flüssiggas nach dem aktuellen Stand nicht mit einem Primärenergiefaktor von 0,6 eingesetzt werden. Dies bedeute eine Benachteiligung gegenüber Erdgas und sei durch die Emissionswerte nicht zu rechtfertigen. „Gerade im ländlichen Raum fernab des Gasnetzes bietet sich das leitungsunabhängige Flüssiggas als schadstoff- und CO2-arme Alternative an“, betont Scharr. Überrascht sei man zudem, dass Bio-LPG nicht aufgeführt sei, obwohl die zu 100 Prozent biogene neue Energieform bereits auf dem deutschen Markt angeboten werde und konventionelles Flüssiggas ohne weitere Aufbereitung ersetzen könne. Es sei grundsätzlich zu begrüßen, dass der Entwurf die Anrechnung gasförmiger Biomasse beim Einsatz in KWK-Anlagen mit einem Primärenergiefaktor von 0,6 ermögliche und die Abrechnung über ein Massenbilanzsystem vorsehe. „Die im Entwurf enthaltene Definition der gasförmigen Biomasse muss allerdings dahingehend präzisiert werden, dass sie Bio-LPG mit einschließt“, forderte der DVFG-Vorsitzende. Kritisch sehe der DVFG auch, dass der Entwurf nicht am Wärmenetz-Anschlusszwang rüttle, der auf den weit gefassten Länderkompetenzen im bisherigen Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz basiere. Hier sei eine verbindliche Regelung mit alleiniger Kompetenz des Bundes zu bevorzugen, so Scharr.

Energieträger Flüssiggas:

Flüssiggas (LPG) besteht aus Propan, Butan und deren Gemischen und wird bereits unter geringem Druck flüssig. Der Energieträger verbrennt CO2-reduziert und schadstoffarm. Flüssiggas wird als Kraftstoff (Autogas), für Heiz- und Kühlzwecke, in Industrie und Landwirtschaft sowie im Freizeitbereich eingesetzt.

26. November 2018

Emissionsarme Alternativen: Lkw-Mautbefreiung bleibt unter ihren Möglichkeiten

Deutscher Verband Flüssiggas kritisiert fehlende Förderung für Flüssiggas-Antriebe

Berlin, 22. Oktober 2018 – Die vom Deutschen Bundestag verabschiedete Änderung zum Bundfernstraßenmautgesetz lässt Flüssiggas-Antriebe als CO2- und schadstoffarme Option außen vor. Damit hat die Politik eine weitere Chance verpasst, die Vorteile des Kraftstoffes für eine schnelle Verbesserung der Luftqualität zu nutzen, kritisiert der Deutsche Verband Flüssiggas e. V. (DVFG).

„Den Ansatz, über Mautbefreiungen klimafreundliche Mobilität zu fördern, begrüßen wir ausdrücklich. Dass allerdings Flüssiggas als emissionsarmer Kraftstoff hierbei nicht berücksichtigt wurde, ist nicht akzeptabel“, erklärt Rainer Scharr, Vorsitzender des DVFG. Als Pkw-Kraftstoff Autogas spart Flüssiggas schon heute 400.000-500.000 Tonnen CO2 pro Jahr ein. Im Vergleich zu Diesel-Fahrzeugen lässt sich der CO2-Ausstoß mit Autogas um 23 Prozent senken. Die Stickoxid-Emissionen fallen bis zu 51mal niedriger aus. „Eine Mautbefreiung für Lkw mit Flüssiggas-Antrieben hätte einen effektiven Marktanreiz bedeutet, um Investitionen in innovative Flüssiggas-Motorentechnologie zu fördern“, sagt Scharr. Warum die Politik diese Chance nicht nutze, sei nicht nachvollziehbar.

Energieträger Flüssiggas:

Flüssiggas (LPG) besteht aus Propan, Butan und deren Gemischen und wird bereits unter geringem Druck flüssig. Der Energieträger verbrennt CO2-reduziert und schadstoffarm. Flüssiggas wird als Kraftstoff (Autogas), für Heiz- und Kühlzwecke, in Industrie und Landwirtschaft sowie im Freizeitbereich eingesetzt.

22. Oktober 2018

Immer dünnere Luft für konventionelle Antriebstechnologien

Drohende Diesel-Fahrverbote und Pläne für schärfere CO2-Grenzwerte machen Gasantriebe noch attraktiver

Berlin, 13. September 2018 – Durch immer strengere Grenzwerte für Luftschadstoffe und CO2 werden Benzin- und Dieselfahrzeuge für Verbraucher zunehmend an Reiz verlieren, erklärt der Deutsche Verband Flüssiggas e.V. (DVFG) anlässlich des Urteils des Verwaltungsgerichts Wiesbaden zum Diesel-Fahrverbot und der Pläne auf EU-Ebene, die CO2-Grenzwerte zu verschärfen.

„Was viele Autofahrer beim Kauf eines Fahrzeugs für selbstverständlich halten, werden konventionelle Antriebe schon in absehbarer Zeit nicht mehr garantieren können: freie Fahrt auch in den Innenstädten“, erklärt der Vorsitzende des DVFG Rainer Scharr. Die Entscheidung des Verwaltungsgerichts Wiesbaden, der zufolge Frankfurt am Main nun ein Diesel-Fahrverbot für eine Verbesserung der Luftqualität einführen muss, sei ein klares Signal. Hinzu komme der aktuelle Vorstoß des Umweltausschusses im Europäischen Parlament, den CO2-Ausstoß von Neufahrzeugen bis 2030 noch drastischer – nämlich um 45 Prozent statt der zunächst vorgesehenen 30 – zu senken. „Die Bedeutung emissionsarmer Alternativen wie Autogas wird angesichts dieser Entwicklungen noch einmal deutlich steigen“, zeigt sich Scharr überzeugt.

Der Stickoxid-Ausstoß fällt bei Autogas-Pkw bis zu 51mal niedriger aus als bei Diesel-Fahrzeugen. Feinstaub-Partikel lassen sich im Vergleich zu Benzin-Pkw mit Autogas sogar um bis zu 99 Prozent reduzieren. Fahrverbote müssen Autogas-Fahrer somit nicht fürchten, betont Scharr. Die CO2-Emissionen seien zudem um 21 Prozent geringer als bei fossilen Benzin-Kraftstoffen und um 23 Prozent geringer als bei fossilen Diesel-Kraftstoffen. Ein ausschlaggebendes Argument bleibe auch die schon heute breite Verfügbarkeit an über 7.100 Autogas-Tankstellen, so der DVFG-Vorsitzende.

Energieträger Flüssiggas:

Flüssiggas (LPG) besteht aus Propan, Butan und deren Gemischen und wird bereits unter geringem Druck flüssig. Der Energieträger verbrennt CO2-reduziert und schadstoffarm. Flüssiggas wird als Kraftstoff (Autogas), für Heiz- und Kühlzwecke, in Industrie und Landwirtschaft sowie im Freizeitbereich eingesetzt.

13. September 2018

Energiewende: Erfolg nur mit breitem Technologiemix

Forum Flüssiggas 2018 erteilt Idee der „all electric society“ klare Absage

Berlin, 13. Juni 2018 – Das Großprojekt Energiewende wird nur auf der Grundlage eines breiten Technologiemixes gelingen, der auch flüssige Kraft- und Brennstoffe in zukünftig CO2-neutralen Varianten integriert – so der Tenor auf dem Branchenkongress Forum Flüssiggas 2018 des Deutschen Verbandes Flüssiggas e.V. (DVFG) in Leipzig.

„Die Bundesregierung sollte klare Signale zur Forschung und Entwicklung sogenannter E-Fuels senden“, erklärt der Vorsitzende des DVFG Rainer Scharr im Rahmen des diesjährigen Branchentreffs Forum Flüssiggas in Leipzig. Diese Auffassung werde auch durch die Studie der Deutschen Energie-Agentur (dena) zur „Integrierten Energiewende“ bestätigt, so Scharr weiter. Die „all electric society“, die Elektrifizierung des Gebäudebereiches und der Mobilität, verlange bis 2050 deutlich höhere Investitionen als ein Technologiemix, der auch auf synthetisch erzeugte flüssige Kraft- und Brennstoffe setzt. „Synthetisches Flüssiggas auf Basis erneuerbarer Energien kann einen erheblichen Beitrag zum Klimaschutz leisten“, betont der DVFG-Vorsitzende. Die deutsche Flüssiggas-Wirtschaft verfüge über eine überzeugende Infrastruktur, auf die Politik wie Verbraucher auch bei der Integration von E-Fuels zählen könnten.

Auf dem Forum Flüssiggas 2018 vom 12. bis 14. Juni in Leipzig sind neben den Unternehmen der Branche zahlreiche Experten aus dem Energiesektor vertreten. Im Rahmen einer begleitenden Fachausstellung präsentieren nationale und internationale Hersteller Produkte rund um den Einsatz des Energieträgers Flüssiggas.

Energieträger Flüssiggas:

Flüssiggas (LPG) besteht aus Propan, Butan und deren Gemischen und wird bereits unter geringem Druck flüssig. Der Energieträger verbrennt CO2-reduziert und schadstoffarm. Flüssiggas wird als Kraftstoff (Autogas), für Heiz- und Kühlzwecke, in Industrie und Landwirtschaft sowie im Freizeitbereich eingesetzt.

13.06.2018

Emissionsarm unterwegs: Autogas bleibt Garant für freie Fahrt

Deutscher Verband Flüssiggas zum ersten Diesel-Fahrverbot in Hamburg

Berlin, 30. Mai 2018 – Mit einem emissionsarmen Autogas-Pkw genießen Autofahrer selbst in belasteten Innenstädten freie Fahrt, erklärt der Deutsche Verband Flüssiggas e.V. (DVFG) anlässlich des ab morgen greifenden Fahrverbotes für Diesel-Fahrzeuge in Hamburg.

„Dass mit Hamburg nun die erste Stadt entschieden hat, die vom Bundesverwaltungsgericht eröffnete Möglichkeit eines Fahrverbotes für ältere Diesel-Fahrzeuge zu nutzen, zeigt den Ernst der Lage bei der Luftreinhaltung“, meint der DVFG-Vorsitzende Rainer Scharr. Wer emissionsarm mobil sein wolle ohne Fahrverbote zu fürchten, sei mit Autogas auf der sicheren Seite. „Im Vergleich zu Diesel-Fahrzeugen fällt der Stickoxid-Ausstoß bei Autogas-Pkw bis zu 51mal niedriger aus“, beziffert Scharr. Dies belege eine Studie der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes. Doch auch mit Blick auf die Feinstaub-Problematik von Benzinern biete Autogas eine überzeugende Lösung, ergänzt der DVFG-Vorsitzende: „Mit Autogas reduzieren sich Feinstaub-Partikel im Vergleich zu Benzin-Pkw um bis zu 99 Prozent.“ Anders als bei anderen alternativen Antrieben profitieren Verbraucher mit Autogas schon heute von einer starken Infrastruktur von bundesweit über 7.100 Tankstellen.

Energieträger Flüssiggas:

Flüssiggas (LPG) besteht aus Propan, Butan und deren Gemischen und wird bereits unter geringem Druck flüssig. Der Energieträger verbrennt CO2-reduziert und schadstoffarm. Flüssiggas wird als Kraftstoff (Autogas), für Heiz- und Kühlzwecke, in Industrie und Landwirtschaft sowie im Freizeitbereich eingesetzt.

30.05.2018

Neue Dringlichkeitsstufe: Luftqualität jetzt mit Gasantrieben verbessern

Deutscher Verband Flüssiggas zur Klage der EU-Kommission gegen Deutschland

Berlin, 18. Mai 2018 – Die deutsche Politik kann es sich nicht mehr erlauben, vom schnellen Erfolg der Elektro-Mobilität zu träumen – so die Reaktion des Deutschen Verbandes Flüssiggas e.V. (DVFG) auf die Klage gegen Deutschland vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH).

„Deutschlands Versäumnis, bei der Luftreinhaltung die unmittelbar verfügbaren Alternativen stärker einzubeziehen, rächt sich“, resümiert der Vorsitzende des DVFG Rainer Scharr. „Es ist höchste Zeit für einen Aktionsplan Luftqualität, der mit einer gezielten Förderung von Gaskraftstoffen und Gasantrieben auf den erheblichen Problemdruck in vielen Städten und Regionen Deutschlands antwortet.“ Dabei gehe es nicht nur darum, das Potenzial für den Pkw-Verkehr noch besser auszuschöpfen. Auch im Schwerlastverkehr, in der Binnenschifffahrt und bei der Nutzung mobiler Maschinen in Land- und Bauwirtschaft könne der emissionsarme Energieträger Flüssiggas erhebliche Beiträge dazu leisten, die Schadstoffbelastung zu senken, betont Scharr. Voraussetzung sei allerdings ein klares Bekenntnis der Politik, die Entwicklung entsprechender Motoren und Umrüstungen zu unterstützen.

Energieträger Flüssiggas:

Flüssiggas (LPG) besteht aus Propan, Butan und deren Gemischen und wird bereits unter geringem Druck flüssig. Der Energieträger verbrennt CO2-reduziert und schadstoffarm. Flüssiggas wird als Kraftstoff (Autogas), für Heiz- und Kühlzwecke, in Industrie und Landwirtschaft sowie im Freizeitbereich eingesetzt.

18.05.2018

Förderprogramm honoriert Potenzial von Autogas für den Schwerlastverkehr

Deutscher Verband Flüssiggas: Neue Konditionen setzen wichtige Marktimpulse

Berlin, 28. März 2018 – Der Deutsche Verband Flüssiggas e.V. (DVFG) begrüßt, dass das Bundesamt für Güterverkehr (BAG) Autogas in den Maßnahmenkatalog des Förderprogramms De-minimis aufgenommen hat. Die Entscheidung würdige den Beitrag des Alternativkraftstoffes zur Emissionssenkung und setze wichtige Impulse für technische Weiterentwicklungen.

„Die neuen Förderungsbedingungen erkennen das Potenzial von Autogas für eine effektive Reduktion von CO2 und Luftschadstoffen im Güterverkehr an“, erklärt DVFG-Hauptgeschäftsführer Dr. Andreas Stücke. Im Pkw-Segment leiste der Alternativkraftstoff bereits einen signifikanten Beitrag. Im Schwerlastverkehr steige der Handlungsdruck: Die soeben vorgelegte erste Prognose des Umweltbundesamtes sieht die CO2-Emissionen im deutschen Verkehrssektor 2017 unter anderem wegen der wachsenden Lkw-Bestände um 3,8 Millionen Tonnen steigen. „Flüssiggas kann im Güterverkehr als Beimischung in Diesel-Fahrzeugen oder als Reinkraftstoff eingesetzt werden. Im Dual-Fuel-Betrieb werden CO2-Einsparungen von bis zu 13 Prozent erreicht, im Betrieb mit reinem Flüssiggas sind sogar 23 Prozent im Vergleich zu Diesel möglich“, erläutert Stücke. Die Aufnahme von Autogas in das Förderungsprogramm setze wichtige Impulse und werde positive Anreize für die Weiterentwicklung der Motoren- und Umrüstungstechnik setzen, so der DVFG-Hauptgeschäftsführer.

Das BAG fördert ab sofort die Umrüstung von Diesel-Lkw auf weitere Antriebsalternativen, darunter auch die Umrüstung auf Autogas. Im Rahmen des De-minimis Programms des Bundesverkehrsministeriums unterstützt das BAG die Anschaffung finanziell mit bis zu 80 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben. Zu diesen Ausgaben zählen sowohl die Aufwendungen für die Anschaffung des Motors als auch für den Um- oder Einbau. Anträge auf Basis der aktuellen Förderungsbedingungen können noch bis zum 1. Oktober 2018 gestellt werden.

Energieträger Flüssiggas:

Flüssiggas (LPG) besteht aus Propan, Butan und deren Gemischen und wird bereits unter geringem Druck flüssig. Der Energieträger verbrennt CO2-reduziert und schadstoffarm. Flüssiggas wird als Kraftstoff (Autogas), für Heiz- und Kühlzwecke, in Industrie und Landwirtschaft sowie im Freizeitbereich eingesetzt.

28.03.2018

Verkehrspolitische Strategie der Bundesregierung: „Gasmobilität als feste Größe einplanen“

Deutscher Verband Flüssiggas plädiert für Anpassung der Förderung

Berlin, 22. März 2018 – Der Deutsche Verband Flüssiggas e.V. (DVFG) fordert anlässlich der gestern abgegebenen Regierungserklärung, Gasfahrzeuge langfristig als Baustein in der verkehrspolitischen Strategie zu verankern. Elektromobilität hingegen stoße weiterhin auf wenig Interesse – die Bundesregierung solle daher ihren Förderschwerpunkt überdenken.

„Die Bundesregierung sollte Gasfahrzeuge als feste Größe in ihre angekündigte ‚Strategie zur Zukunft bezahlbarer und nachhaltiger Mobilität‘ einplanen“. Mit diesen Worten warnt DVFG-Vorsitzender Rainer Scharr erneut vor einer alleinigen Konzentration auf die Elektrifizierung des Verkehrs. Die staatliche Prämie für den Kauf von Elektroautos stoße in Deutschland bislang auf geringes Interesse. Von den zur Verfügung stehenden Mitteln in Höhe von 600 Millionen Euro wurden nach Angaben des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) bislang erst 82 Millionen Euro ausgeschöpft. Das Bafa selbst hat bereits eine Umwidmung der Mittel vorgeschlagen. „Gasantriebe haben sowohl in Sachen CO2-Reduktion als auch bei der Luftreinhaltung eine exzellente Bilanz und sollten entsprechend gefördert werden“, so Scharr. Elektroautos hingegen seien keineswegs automatisch die klimafreundlichste Lösung, wie der ADAC gerade erst mit einer neuen Untersuchung zur CO2-Bilanz verschiedener Pkw gezeigt habe. Der DVFG-Vorsitzende verweist zudem auf die über 7.100 Tankstellen für Autogas, das in Deutschland damit an etwa jeder zweiten Tankstelle verfügbar ist. Der politische Spagat zwischen der Subventionierung von Ladesäulen einerseits und E-Fahrzeugen andererseits werde am Desinteresse der Verbraucher scheitern. „Die Politik sollte sich für Mobilitätslösungen engagieren, die schon heute eine überzeugende Infrastruktur vorweisen können“, appelliert Scharr.

Energieträger Flüssiggas:

Flüssiggas (LPG) besteht aus Propan, Butan und deren Gemischen und wird bereits unter geringem Druck flüssig. Der Energieträger verbrennt CO2-reduziert und schadstoffarm. Flüssiggas wird als Kraftstoff (Autogas), für Heiz- und Kühlzwecke, in Industrie und Landwirtschaft sowie im Freizeitbereich eingesetzt.

22.03.2018

Drohende Diesel-Fahrverbote: Alternative Autogas fördern

Deutscher Verband Flüssiggas appelliert für breit angelegte Luftreinhaltungsstrategie

Berlin, 27. Februar 2018 – Mit seiner heutigen Entscheidung hat das Bundesverwaltungsgericht die Tür geöffnet für Diesel-Fahrverbote, die die Luftqualität in Innenstädten verbessern sollen. Das Bundesverkehrsministerium arbeitet laut Medienberichten bereits an einer Regelung über die Straßenverkehrsordnung, die örtliche Fahrverbote unabhängig von Luftreinhalteplänen ermöglichen soll. Nach Ansicht des Deutschen Verbandes Flüssiggas e.V. (DVFG) ist eine breit angelegte Mobilitätsstrategie notwendig, die auch schadstoffarme Alternativen wie Autogas effektiver einbindet.

Erst kürzlich haben sich CDU, CSU und SPD in ihrem Koalitionsvertrag darauf verständigt, dass sie Fahrverbote vermeiden möchten. „Nun aber könnten Millionen von Diesel-Fahrern für Versäumnisse in der Luftreinhaltungspolitik abgestraft werden“, erklärt DVFG-Vorsitzender Rainer Scharr anlässlich der heutigen Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichtes und den bekanntgewordenen Plänen des Bundesverkehrsministeriums. „Fahrverbote mögen als Notbremse Wirkung zeigen. Sie können aber eine breit angelegte Mobilitätsstrategie zur Verbesserung der Luftqualität keineswegs ersetzen“, mahnt Scharr. Die nächste Bundesregierung sei jetzt umso mehr gefordert, die Autofahrer nicht alleine zu lassen. „Wir plädieren dafür, Verbrauchern die Entscheidung für emissionsarme Alternativen zu erleichtern“, erläutert der DVFG-Vorsitzende. Autogas-Fahrzeuge stoßen bis zu 51mal weniger Stickoxid aus als Diesel-Pkw und bis zu 99 Prozent weniger Feinstaub als Benziner. „Die Bundesregierung sollte angesichts dieser Vorteile nicht ausschließlich auf die Elektromobilität setzen, die auf absehbare Zeit nicht breitenwirksam beim Verbraucher ankommen wird. Eine Kauf- oder Umrüstungsprämie für Autogas-Fahrzeuge hingegen stieße sicherlich auf lebhaftes Interesse“, so Scharr. Der positive Trend bei den Autogas-Neuzulassungszahlen 2017 sei hierfür ein eindeutiges Indiz. Autogas werde auch wegen seiner überzeugenden Infrastruktur von über 7.100 Tankstellen sehr gut angenommen.

Energieträger Flüssiggas:

Flüssiggas (LPG) besteht aus Propan, Butan und deren Gemischen und wird bereits unter geringem Druck flüssig. Der Energieträger verbrennt CO2-reduziert und schadstoffarm. Flüssiggas wird als Kraftstoff (Autogas), für Heiz- und Kühlzwecke, in Industrie und Landwirtschaft sowie im Freizeitbereich eingesetzt.

27.02.2018

Potenziale des Energieträgers Flüssiggas jetzt voll ausschöpfen

Deutscher Verband Flüssiggas zum Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD

Berlin, 7. Februar 2018 – Der Deutsche Verband Flüssiggas e.V. (DVFG) begrüßt die Einigung von CDU, CSU und SPD auf einen Koalitionsvertrag, der Wege für eine verstärkte Integration von Flüssiggas in die Energiewende eröffnet. In den im Koalitionsvertrag genannten Bereichen Gebäudesanierung, Mobilität sowie bei der Entwicklung von Speichertechnologien gelte es jetzt, die Potenziale von Flüssiggas voll auszuschöpfen, so der Verband.

Der DVFG bewertet es als positiv, dass CDU, CSU und SPD laut Koalitionsvertrag die Förderung für moderne Brennwertkessel im Rahmen des CO2-Gebäudesanierungsprogramms fortsetzen wollen. „Effiziente und emissionsarme Flüssiggas-Lösungen können im Wärmemarkt einen erheblichen Beitrag leisten zur Senkung des CO2-, Feinstaub- und Stickoxid-Ausstoßes“, bekräftigt der DVFG-Vorsitzende Rainer Scharr. Dass der Koalitionsvertrag für den Bereich Mobilität effizientere und saubere Verbrennungsmotoren explizit als Teil eines notwendigen Maßnahmenbündels benennt, sei richtungsweisend. Die neue Bundesregierung müsse strategisch breiter ansetzen und die bereits verfügbaren Optionen wie Autogas stärker einbeziehen, mahnt Scharr: „Diesel-Pkw überschreiten die Schadstoffgrenzwerte mit ihren zu hohen Stickoxidemissionen, Benzinfahrzeuge mit ihrem zu hohen Feinstaubausstoß. Autogas hingegen unterbietet dank seiner sauberen Verbrennung beide Grenzwerte spielend – und stößt zudem über 20 Prozent weniger CO2 aus als Benzin und Diesel. Damit ist Autogas die optimale Alternative zu beiden konventionellen Kraftstoffen.“ Eine Umrüstungsprämie für Autogas-Fahrzeuge, so der DVFG-Vorsitzende weiter, könne schnell zu messbaren Erfolgen bei CO2-Reduktion und Luftreinhaltung führen. Das vorhandene Verbraucherinteresse spiegle sich in steigenden Neuzulassungszahlen. Hier wirke auch die gut ausgebaute Infrastruktur von über 7.100 Tankstellen als überzeugendes Argument.

Dass CDU, CSU und SPD Forschungs- und Fördermittel für Speichertechnologien bereitstellen und unter anderem die Markteinführung von Power-to-Gas unterstützen möchten, wertet Scharr ebenfalls als ermutigendes politisches Signal für die Flüssiggas-Branche. „Bei der Weiterentwicklung der Zukunftstechnologie E-Fuels bietet sich Flüssiggas ebenfalls als Partner mit echtem Potenzial an“, betont der DVFG-Vorsitzende.

Energieträger Flüssiggas:

Flüssiggas (LPG) besteht aus Propan, Butan und deren Gemischen und wird bereits unter geringem Druck flüssig. Der Energieträger verbrennt CO2-reduziert und schadstoffarm. Flüssiggas wird als Kraftstoff (Autogas), für Heiz- und Kühlzwecke, in Industrie und Landwirtschaft sowie im Freizeitbereich eingesetzt.

07.02.2018

EU-Klimaschutzziele: jetzt umsteuern und Autogas fördern

Deutscher Verband Flüssiggas empfiehlt Umrüstungsprämie für schnelle Erfolge bei der CO2-Senkung

Berlin, 29. Januar 2018 – Will die Bundesrepublik Deutschland ihre Klimaschutzverpflichtung gegenüber der EU für das Jahr 2020 noch erreichen, muss sie voraussichtlich Emissionsrechte von anderen Mitgliedstaaten kaufen – die Höhe der Kosten lässt sich aktuell nicht abschätzen. Zielführender wäre es nach Ansicht des Deutschen Verbandes Flüssiggas e. V. (DVFG), in eine Vergrößerung der emissionsarmen Autogas-Flotte zu investieren.

Das Bundesumweltministerium hat laut Medienberichten bestätigt: Deutschland wird sein von der Europäischen Union vorgegebenes Klimaschutzziel für die Bereiche Verkehr, Gebäude und Landwirtschaft verfehlen. Im Verkehrssektor sind die CO2-Emissionen sogar erneut angestiegen und lagen 2016 oberhalb des Levels von 1990, wie das Umweltbundesamt erst kürzlich meldete. Um seine vertraglichen Verpflichtungen doch noch zu erfüllen, könnte Deutschland künftig Emissionsrechte von anderen EU-Mitgliedsstaaten kaufen. „Wie hoch die Kosten dafür wären, ist jedoch völlig unklar“, gibt DVFG-Vorsitzender Rainer Scharr zu bedenken. Umso unverständlicher sei es, dass die Bundesregierung den Alternativkraftstoff Autogas nicht stärker fördere, um die Treibhausgas-Emissionen effektiv zu senken. „Mit der Verdopplung der aktuellen Autogas-Flotte auf eine Million Fahrzeuge könnte die Bundesrepublik jährlich rund eine Million Tonnen CO2 einsparen“, erklärt Scharr. Die Umrüstung von Benzinfahrzeugen auf Autogas-Betrieb sei im Vergleich zu anderen Technologien günstig. Sie ließe sich zudem unmittelbar umsetzen und könne zu einer schnellen Senkung der Treibhausgasemissionen beitragen.

Energieträger Flüssiggas:

Flüssiggas (LPG) besteht aus Propan, Butan und deren Gemischen und wird bereits unter geringem Druck flüssig. Der Energieträger verbrennt CO2-reduziert und schadstoffarm. Flüssiggas wird als Kraftstoff (Autogas), für Heiz- und Kühlzwecke, in Industrie und Landwirtschaft sowie im Freizeitbereich eingesetzt.

29.01.2018

„Moderne Flüssiggas-Anwendungen in Energiewende einbeziehen“

Branchenkongress Forum Flüssiggas 2017 im Zeichen der Sondierungsgespräche

Berlin, 9. November 2017 – Zur notwendigen Neujustierung der Klimaschutzpolitik kann der Energieträger Flüssiggas ebenso signifikant beitragen wie zur Luftreinhaltung – so lautete die zentrale Botschaft des Branchenkongresses Forum Flüssiggas 2017 in Würzburg an die Politik. Der Deutsche Verband Flüssiggas e.V. (DVFG) appellierte an die Teilnehmer der Sondierungsgespräche in Berlin, sich in der Klimaschutz- und Energiepolitik auf realistische Ziele zu verständigen.

„Alle Maßnahmen und Instrumente der neuen Legislaturperiode sollten an ihrem konkreten Beitrag zur Vermeidung von Treibhausgasemissionen und Luftschadstoffen gemessen werden“, erklärte der DVFG-Vorsitzende Rainer Scharr im Rahmen des Forums Flüssiggas 2017. Im Wärmemarkt könne ein Wechsel zu effizienter Flüssiggas-Technologie jährlich vier Millionen Tonnen CO2 einsparen; mit einer Verdopplung der Autogasflotte wäre im Mobilitätssektor pro Jahr eine Reduktion um eine Million Tonnen CO2 möglich. Zudem könne der Energieträger Flüssiggas mit einer drastischen Senkung von Schadstoffen wie Feinstaub und Stickoxiden aufwarten. „Wenn moderne Flüssiggas-Anwendungen einbezogen werden, nimmt die Energiewende Fahrt auf“, zeigte sich Scharr überzeugt.

Am diesjährigen Forum Flüssiggas vom 8. bis 9. November in Würzburg nahmen rund 250 Experten, Entscheider, Unternehmer sowie nationale und internationale Hersteller teil. Im Rahmen der begleitenden Fachausstellung präsentierten 26 Unternehmen auf 1.400 m2 Fläche Produkte, Innovationen und neue Ideen rund um den Einsatz des Energieträgers Flüssiggas. Das Forum Flüssiggas 2017 wurde in Kooperation mit der Fokus Zukunft GmbH & Co. KG klimaneutral gestellt: Die CO2-Emissionen der Veranstaltung werden über die Förderung eines Wasserkraft-Projektes kompensiert, das emissionsfrei Energie für Gebiete in Mali, Mauretanien und dem Senegal erzeugt.

Energieträger Flüssiggas:

Flüssiggas (LPG) besteht aus Propan, Butan und deren Gemischen und wird bereits unter geringem Druck flüssig. Der Energieträger verbrennt CO2-reduziert und schadstoffarm. Flüssiggas wird als Kraftstoff (Autogas), für Heiz- und Kühlzwecke, in Industrie und Landwirtschaft sowie im Freizeitbereich eingesetzt.

09.11.2017

Mit Autogas die Stickoxid-Belastung sofort drastisch absenken

Deutscher Verband Flüssiggas appelliert an die Bundesregierung

Berlin, 1. August 2017 – Die Diskussion um Fahrverbote und Nachrüstungen für Diesel-Fahrzeuge im Vorfeld des ersten Treffens des Nationalen Forums Diesel greift nach Auffassung des Deutschen Verbandes Flüssiggas e.V. (DVFG) zu kurz. Für schnelle Fortschritte bei der Luftreinhaltung werde eine breit angelegte Strategie benötigt, die das Potenzial aller unmittelbar zur Verfügung stehenden Alternativen besser ausschöpfe.

„Im Test unter realen Fahrbedingungen hat sich gezeigt: Mit Autogas fiel die Stickoxid-Belastung bis zu 51mal niedriger aus als bei einem vergleichbaren Diesel-Fahrzeug. Im Vergleich zum Benzin-Betrieb wiederum sank der Partikelausstoß um bis zu 99 Prozent – Autogas bietet damit gleich zwei zentralen Herausforderungen der Luftreinhaltung Paroli“, erläuterte der Vorsitzende des DVFG Rainer Scharr. Mit mehr als 7.100 Tankstellen sei Autogas der einzige Alternativkraftstoff, der in Deutschland über eine lückenlose Infrastruktur verfüge. Der Deutsche Bundestag habe den umweltpolitischen Beitrag von Autogas mit der Verlängerung des Steuervorteils Anfang Juni bereits anerkannt. „Wir appellieren an die Bundesregierung, auch Gasantrieben die Vorteile einzuräumen, die der Gesetzgeber bisher allein Elektromobilen gewährt. Eine Kaufprämie für neue Autogas-Fahrzeuge würde einen entscheidenden Impuls in Richtung der Automobilhersteller senden“, erklärte Scharr.

Energieträger Flüssiggas:

Flüssiggas (LPG) besteht aus Propan, Butan und deren Gemischen und wird bereits unter geringem Druck flüssig. Der Energieträger verbrennt CO2-reduziert und schadstoffarm. Flüssiggas wird als Kraftstoff (Autogas), für Heiz- und Kühlzwecke, in Industrie und Landwirtschaft sowie im Freizeitbereich eingesetzt.

01.08.2017

Verschärfungen beim Hochwasserschutz: Flüssiggas-Heizung wird noch attraktiver für Heizöl-Kunden

Ab Januar 2018 gelten in Hochwassergebieten neue Einschränkungen für Heizöltanks

Berlin, 27. Juli 2017 – Für Verbraucher, die mit Öl heizen und in Hochwassergebieten leben, wird der Wechsel zu einer Flüssiggas-Heizung bald noch interessanter. Am 5. Januar 2018 tritt eine gesetzliche Regelung in Kraft, die neue Heizöltanks in Hochwassergebieten verbietet. Der Energieträger Flüssiggas ist nicht wassergefährdend, steht wie Heizöl leitungsunabhängig zur Verfügung und bietet sich als wirtschaftliche und emissionsarme Alternative an.

Die Beseitigung von Hochwasserfolgen führt oft zu hohen Kosten. Laut Bundesregierung wurden in der Vergangenheit bis zu 70 Prozent der Sachschäden an Gebäuden durch ausgetretenes Heizöl verursacht. Vor diesem Hintergrund hat der Gesetzgeber jetzt die Auflagen im Wasserhaushaltsgesetz verschärft. Ab dem 5. Januar 2018 dürfen in Hochwassergebieten keine neuen Heizöltanks mehr installiert werden. Für bestehende Heizöltanks gilt darüber hinaus künftig eine Verpflichtung, diese hochwassersicher nachzurüsten. Stehen Sanierungsmaßnahmen an, greift die Verpflichtung zur aufwändigen und kostenintensiven Nachrüstung unmittelbar. „Der netzunabhängige Energieträger Flüssiggas bietet allen Heizölkunden eine überzeugende, komfortable und wirtschaftliche Alternative – für Kunden in Hochwassergebieten gilt dies künftig umso mehr“, kommentierte der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Verbandes Flüssiggas e. V. (DVFG) Andreas Stücke die Gesetzesänderung. Der Energieträger Flüssiggas ist ein nicht wassergefährdender Stoff. Flüssiggas wird wie Heizöl in Tankwagen angeliefert und kommt daher insbesondere in Gebieten jenseits der Erdgas- und Fernwärmenetze zum Einsatz. Von einem Wechsel zu Flüssiggas profitiere außerdem die Umwelt, da der Energieträger im Vergleich zu Heizöl deutlich weniger CO2-, Stickoxid- und Feinstaubemissionen verursache, ergänzte Stücke.

Energieträger Flüssiggas:

Flüssiggas (LPG) besteht aus Propan, Butan und deren Gemischen und wird bereits unter geringem Druck flüssig. Der Energieträger verbrennt CO2-reduziert und schadstoffarm. Flüssiggas wird als Kraftstoff (Autogas), für Heiz- und Kühlzwecke, in Industrie und Landwirtschaft sowie im Freizeitbereich eingesetzt.

27.07.2017

Steuervorteil für Autogas verlängert

Deutscher Verband Flüssiggas begrüßt Änderung des Energiesteuergesetzes

Berlin, 2. Juni – Der Deutsche Verband Flüssiggas e.V. (DVFG) begrüßt die heutige Entscheidung des Deutschen Bundestages, den Steuervorteil für Autogas bis einschließlich 2022 zu verlängern. Die Änderung des Energiesteuergesetzes erkenne die Umweltvorteile von Autogas sowie die breite Akzeptanz bei Verbrauchern an und schaffe klare Verhältnisse.

"Mit dem Beschluss, die steuerliche Begünstigung für Autogas über 2018 hinaus um vier weitere Jahre zu verlängern, würdigt der Deutsche Bundestag den Beitrag von Autogas zu Treibhausgasminderung und Luftreinhaltung. Die Abgeordneten honorieren damit außerdem die bewusste Entscheidung von rund 450.000 Autogas-Fahrern für den emissionsarmen Kraftstoff", kommentierte der Vorsitzende des DVFG Rainer Scharr die Verabschiedung des Gesetzes. Lange Verzögerungen im Gesetzgebungsprozess hätten die Autogas-Fahrer zuvor erheblich verunsichert. Nun herrsche endlich Klarheit, betonte Scharr. Er zeigte sich überzeugt, dass Autogas auch in Zukunft auf eine positive Resonanz der Verbraucher treffen werde: So sei Autogas selbst nach dem vollständigen Verlust des Steuervorteils ab 2023 deutlich preiswerter als Benzin. Zudem müssten Autogas-Nutzer anders als Diesel-Fahrer keine Fahrverbote fürchten. „Mit diesen Vorteilen bleibt Autogas auf Dauer der Alternativkraftstoff Nr.1“, fasste Scharr zusammen.

Die bis Ende 2022 befristete steuerliche Begünstigung von Autogas wird ab 2019 schrittweise abgebaut. Von 2019 bis 2022 erhöht sich dadurch die steuerliche Belastung je Liter Autogas pro Jahr um etwa drei Cent. Ab 2023 verlangt der Fiskus 14,7 Cent mehr pro Liter als heute.

Energieträger Flüssiggas:

Flüssiggas (LPG) besteht aus Propan, Butan und deren Gemischen und wird bereits unter geringem Druck flüssig. Der Energieträger verbrennt CO2-reduziert und schadstoffarm. Flüssiggas wird als Kraftstoff (Autogas), für Heiz- und Kühlzwecke, in Industrie und Landwirtschaft sowie im Freizeitbereich eingesetzt.

02.06.2017

Bundeskabinett kappt Steuervorteil für Autogas

Deutscher Verband Flüssiggas appelliert an Deutschen Bundestag

Berlin, 15. Februar 2017 – Der heute gefasste Beschluss des Bundeskabinetts zum Energiesteuergesetz streicht ab 2019 den Steuervorteil für Autogas. "Wir appellieren an den Deutschen Bundestag, diesen Beschluss zu korrigieren", kommentierte Rainer Scharr, Vorsitzender des Deutschen Verbandes Flüssiggas e. V. (DVFG). Er stehe im Widerspruch zum Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD. Darüber hinaus ignoriere er den Klimaschutzplan 2020 sowie den Beschluss des Deutschen Bundestages aus dem Juli 2015, der ebenfalls für eine Fortsetzung des Steuervorteils aller Gaskraftstoffe votiert habe.

Die Bundesregierung enttäusche mit ihrem Beschluss das Vertrauen von 480.000 Autogas-Nutzern in Deutschland. Ihnen sei jahrelang immer wieder signalisiert worden, dass die steuerliche Begünstigung von Autogas über 2018 hinaus verlängert werde. Auch angesichts der ehrgeizigen politischen Ziele zur Luftreinhaltung und Treibhausgasreduktion sei die Entscheidung nicht erklärbar. "Eine erst kürzlich vorgelegte Studie der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes belegt: Autogas-Pkw sind Diesel-Fahrzeugen unter realen Fahrbedingungen beim Stickoxidausstoß deutlich überlegen und schlagen moderne Benziner beim Feinstaub um Längen", erläuterte Scharr. Auch zur Treibhausgasreduktion trage Autogas signifikant bei: Im Vergleich zu fossilen Benzin-Kraftstoffen spare der Alternativkraftstoff 21 Prozent CO2 ein, im Vergleich zu fossilen Diesel-Kraftstoffen 23 Prozent CO2 pro Energieeinheit. Der DVFG werde sich weiter intensiv für die Fortsetzung der steuerlichen Begünstigung von Autogas engagieren, bekräftigte Scharr.

Energieträger Flüssiggas:

Flüssiggas (LPG) besteht aus Propan, Butan und deren Gemischen und wird bereits unter geringem Druck flüssig. Der Energieträger verbrennt CO2-reduziert und schadstoffarm. Flüssiggas wird als Kraftstoff (Autogas), für Heiz- und Kühlzwecke, in Industrie und Landwirtschaft sowie im Freizeitbereich eingesetzt.

15.02.2017

Gebäudeenergiegesetz: den Weg freimachen für biogenes Flüssiggas

Deutscher Verband Flüssiggas moniert Nachbesserungsbedarf beim Gesetzentwurf

Berlin, 31. Januar 2017 – Anlässlich der heutigen Anhörung im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie zum Gebäudeenergiegesetz (GEG) hat der Deutsche Verband Flüssiggas e. V. (DVFG) die Zusammenführung von Energieeinsparungsgesetz (EnEG), Energieeinsparverordnung (EnEV) und Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) im Gebäudeenergiegesetz (GEG) begrüßt. Nachbesserungsbedarf sieht der Verband jedoch bei der fehlenden Berücksichtigung von biogenem Flüssiggas.

Der DVFG kritisierte, dass der Gesetzentwurf biogen erzeugtes Flüssiggas als neue Energieform nicht berücksichtige. "Hier hinkt das GEG nicht nur der Praxis, sondern auch der Regulierung für den Kraftstoffbereich hinterher", monierte der DVFG-Vorsitzende Rainer Scharr. Erstens werde biogenes Flüssiggas bereits in diesem Jahr auf dem deutschen Markt erhältlich sein. Zweitens erkenne der Entwurf der Achtunddreißigsten Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (38. BImSchV) vom September 2016 das Potenzial von biogen erzeugtem Flüssiggas für den Kraftstoffbereich bereits an. Die Gesetzgebung für den Gebäudebereich müsse nun nachziehen, so Scharr.

Der DVFG forderte, biogenes Flüssiggas im vorliegenden GEG-Entwurf Biomethan gleichzustellen. Es müsse sowohl bei der Nutzung in hocheffizienten KWK-Anlagen als auch bei der Verwendung in Brennwertthermen anrechenbar sein. Zu biogenem Flüssiggas zählt insbesondere Biopropan. "Aufbereitetes Biopropan kann im Gebäudebereich ohne Einschränkungen als Ersatz für konventionelles Flüssiggas genutzt werden – es sollte im Sinne des Gesetzgebers sein, den Weg für die Nutzung dieser neuen regenerativen Energie freizumachen", betonte Scharr.

Energieträger Flüssiggas:

Flüssiggas (LPG) besteht aus Propan, Butan und deren Gemischen und wird bereits unter geringem Druck flüssig. Der Energieträger verbrennt CO2-reduziert und schadstoffarm. Flüssiggas wird als Kraftstoff (Autogas), für Heiz- und Kühlzwecke, in Industrie und Landwirtschaft sowie im Freizeitbereich eingesetzt.

31.01.2017

Autogas: jetzt den Steuervorteil verlängern

Deutscher Verband Flüssiggas appelliert an Bundesregierung

Berlin, 27. Januar 2017 – Anlässlich der aktuell bekannt gewordenen Pläne, den Steuervorteil für Autogas ab 2019 zu streichen, hat der Deutsche Verband Flüssiggas e.V. (DVFG) einen Appell an die Bundesregierung gerichtet: Die Fortsetzung der steuerlichen Begünstigung von Autogas über 2018 hinaus sei im Koalitionsvertrag verankert. Davon abzurücken sei angesichts des positiven umwelt- und klimapolitischen Beitrags des Alternativkraftstoffes nicht nachvollziehbar.

"Die rund 480.000 Autogas-Nutzer haben darauf vertraut, dass die mehrfach bekundete politische Absicht zur Verlängerung des Steuervorteils für Autogas in die Tat umgesetzt wird." Mit diesen Worten kommentierte Rainer Scharr, Vorsitzender des DVFG, den bekannt gewordenen Entwurf des Energiesteuergesetzes, der die steuerliche Begünstigung für Autogas ab 2019 streicht. Verbraucher wie Energieversorger hätten bis heute über 1,5 Milliarden Euro in Fahrzeuge und Infrastruktur investiert. Der umwelt- und klimapolitische Beitrag, den der Alternativkraftstoff leiste, sei eindrucksvoll belegt: Autogas-Pkw seien beim Stickoxid-Ausstoß Diesel-Fahrzeugen und bei den Feinstaubemissionen Benzinern gegenüber drastisch überlegen. Zudem leiste Autogas im Vergleich zu konventionellen Kraftstoffen einen substanziellen Beitrag zur Vermeidung von CO2.

Scharr appellierte an die Bundesregierung, den im Koalitionsvertrag verabredeten Kurs zu halten und den Steuervorteil für Autogas über 2018 hinaus zu verlängern. Mit 7.000 Tankstellen in Deutschland stehe für Autogas-Fahrzeuge eine Infrastruktur zur Verfügung, wie sie kein anderer alternativer Kraftstoff vorweisen könne. Die Entscheidung zugunsten einer Verlängerung des Steuervorteils für Autogas sei auch ein starkes Signal dafür, diese Infrastruktur zu schützen.

Energieträger Flüssiggas:

Flüssiggas (LPG) besteht aus Propan, Butan und deren Gemischen und wird bereits unter geringem Druck flüssig. Der Energieträger verbrennt CO2-reduziert und schadstoffarm. Flüssiggas wird als Kraftstoff (Autogas), für Heiz- und Kühlzwecke, in Industrie und Landwirtschaft sowie im Freizeitbereich eingesetzt.

27.01.2017

Die Energiewende mit modernen Flüssiggas-Anwendungen gestalten

Vorschläge des DVFG für die 19. Wahlperiode des Deutschen Bundestages

16.11.2016 – In seinem Positionspapier zur Bundestagswahl 2017 präsentiert der Deutsche Verband Flüssiggas Vorschläge, die den Energieträger Flüssiggas erfolgreich in die Energiewende einbinden. Der DVFG plädiert für einen Wechsel zu Flüssiggas in allen Anwendungsbereichen, bei denen – wie im Verkehr oder im Gebäudebestand – die Umstellung auf Ökostrom kurz- und mittelfristig keine wirtschaftliche Alternative darstellt.

Link zum DVFG- Positionspapier [...]

"Grünbuch Energieeffizienz" und Impulspapier "Strom 2030"

DVFG beteiligt sich an BMWi-Konsultationen

31.10.2016 – Der Deutsche Verband Flüssiggas e.V. (DVFG) hat sich mit Stellungnahmen an zwei energiepolitischen Konsultationsprozessen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) beteiligt:

Das BMWi-Impulspapier "Strom 2030" skizziert, wie eine Absenkung von Treibhausgasemissionen erreicht und zugleich Versorgungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit sichergestellt werden können. Der DVFG erläutert in seiner Stellungnahme, welchen Beitrag der Energieträger Flüssiggas zu einem zukünftigen Energiesystem im Sinne eines „Strommarktes 2.0“ leisten kann.

Link zur DVFG-Stellungnahme [...]

Das "Grünbuch Energieeffizienz" des BMWi legt den Fokus auf die Frage, wie die Energieeffizienz in allen Sektoren weiter gesteigert werden kann und lenkt den Blick dabei auf zentrale Herausforderungen, etwa im Bereich der Sektorkopplung und der Digitalisierung. Der DVFG hat sich hier mit konkreten Anregungen und Vorschlägen eingebracht.

Das BMWi hat für Ende 2016 einen Bericht zum Dialogprozess angekündigt. Auf dieser Basis sollen Schlussfolgerungen und Handlungsempfehlungen für eine mittel- und langfristige Effizienz-Strategie erarbeitet und in einem "Weißbuch Energieeffizienz" des BMWi gebündelt werden.

Link zur DVFG-Stellungnahme [...]

Bundesratsbeschluss zur Betriebssicherheitsverordnung

Gute Nachricht für die Flüssiggas-Wirtschaft

14. Oktober 2016 – Der Deutsche Verband Flüssiggas e.V. (DVFG) bewertet den heutigen Beschluss des Bundesrates zur Änderung der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) als gute Nachricht für die Flüssiggas-Wirtschaft.

"Die beschlossenen Änderungen beseitigen Rechtsunsicherheiten und Hindernisse bei der Prüfung überwachungsbedürftiger Anlagen. Zugleich erhält die geänderte Verordnung das hohe Schutzniveau, für das sich unsere Mitglieder ausdrücklich einsetzen", betont der Vorsitzende des DVFG Rainer Scharr.
Die Änderungen der Betriebssicherheitsverordnung sollen bereits im Dezember 2016 in Kraft treten.

DVFG zum Klimaschutzplan 2050

Moderne Gasanwendungen bleiben unverzichtbarer Partner

30.09.2016 – In seiner Stellungnahme zum Klimaschutzplan 2050 tritt der Deutsche Verband Flüssiggas e.V. (DVFG) dafür ein, die ökologische, ökonomische und auch soziale Nachhaltigkeit bei allen Klimaschutzzielen und -maßnahmen ausgewogen zu berücksichtigen. So gelte es etwa die Herausforderungen bei der Luftreinhaltung im Auge zu behalten. Auch sollten Folgekosten für Bürger, Wirtschaft und Kommunen transparent aufgeschlüsselt und einer Kosten-Nutzen-Analyse unterzogen werden. Allein aus Gründen der Versorgungssicherheit werden moderne und emissionsarme Gasanwendungen nach Ansicht des DVFG ein unverzichtbarer Begleiter der Energiewende bleiben.

Link zur Stellungnahme [...]

Kabinettsbeschluss zur Betriebssicherheitsverordnung beseitigt Umsetzungsprobleme für die Flüssiggas-Industrie

Berlin, 25. August 2016 – Der Deutsche Verband Flüssiggas e.V. (DVFG) begrüßt den Beschluss der Bundesregierung zur Änderung der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV).

"Die vorgesehenen Änderungen werden Rechtsunsicherheiten und Hindernisse bei der Prüfung überwachungsbedürftiger Anlagen aus der Welt schaffen. Zugleich bleibt das von allen Beteiligten gewünschte hohe Schutzniveau erhalten", fasst der Vorsitzende des DVFG Rainer Scharr zusammen.

Die Änderungen der Betriebssicherheitsverordnung bedürfen noch der Zustimmung des Bundesrates und sollen im Dezember 2016 in Kraft treten.

Energieträger Flüssiggas:

Flüssiggas (LPG) besteht aus Propan, Butan und deren Gemischen und wird unter geringem Druck flüssig. Der Energieträger verbrennt CO2-reduziert sowie schadstoffarm. Flüssiggas wird als Kraftstoff, für Heiz- und Kühlzwecke, im Freizeitbereich und in der Industrie eingesetzt.

25.08.2016

DVFG-Stellungnahme zur Verlängerung des Steuervorteils für Autogas

26.05.2016 – Der DVFG setzt sich in seiner Stellungnahme zum aktuellen Gesetzentwurf des Bundesfinanzministeriums zur Änderung des Energie- und des Stromsteuergesetzes für eine deutliche Verlängerung des Steuervorteils von Autogas bis 2026 sowie für eine undifferenzierte steuerliche Behandlung von LPG und CNG ein.

Link zur DVFG-Stellungnahme [...]